NDR startet umstrittene Doku-Reihe Klar – warum die Moderatoren-Wahl polarisiert
Hans Jürgen ZobelNDR startet umstrittene Doku-Reihe Klar – warum die Moderatoren-Wahl polarisiert
Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) hat seine Pläne für Klar vorgestellt, eine neue Dokumentationsreihe, die 2026 an den Start geht. Die Sendung wird sich mit großen Kontroversen und gesellschaftlichen Themen auseinandersetzen – doch bereits die Wahl der Moderator:innen sorgt für Diskussionen. Kritiker werfen dem Format vor, sich dem rechtspopulistischen Lager anzunähern, andere stempeln den Ansatz des NDR als "Cancel Culture" ab.
Die Reihe startet mit sechs Folgen, die sich NDR und Bayerischer Rundfunk (BR) teilen. Den Auftakt macht am 15. April 2026 die Episode Ziel: Polizei – Beleidigungen, Hass und Gewalt, moderiert von Tanit Koch. Der Sender bestätigte, dass sie alle drei NDR-Folgen präsentieren wird – eine Entscheidung, die auf Kritik stößt.
Julia Ruhs hingegen übernimmt die Moderation der drei BR-Produktionen und gibt ihr Debüt am 29. April 2026. Beide Rundfunkanstalten wollen mit Klar gesellschaftliche Missstände aufdecken und polarisierende Themen direkt ansprechen.
Noch vor der TV-Ausstrahlung wird die erste Folge vorab in der ARD Mediathek sowie auf den YouTube-Kanälen von NDR Doku und BR24 verfügbar sein. Die Aufteilung der Moderation auf die jeweiligen Sender hat Vorwürfe der Voreingenommenheit ausgelöst – manche sehen darin ein Symptom tieferer kultureller Spannungen.
Während die erste Folge von Klar bereits vor dem Sendetermin online geht, positionieren NDR und BR die Reihe als Plattform für schonungslose Recherchen. Wie das Format angenommen wird, hängt jedoch maßgeblich davon ab, wie das Publikum Inhalt und Präsentation bewertet.






