05 June 2026, 19:45

Neu-Isenburg wächst 2025 trotz weniger Jobs und zieht Pendler an

Wirtschaft in Neu-Isenburg verzeichnet ständiges Wachstum für das Jahr 2025

Neu-Isenburg wächst 2025 trotz weniger Jobs und zieht Pendler an

Neu-Isenburg verzeichnet 2025 stetiges Wirtschaftswachstum – trotz leichter Beschäftigungsrückgänge

Trotz eines leichten Rückgangs der Beschäftigtenzahlen hat Neu-Isenburg im Jahr 2025 ein kontinuierliches Wirtschaftswachstum erlebt. Die Stadt bleibt ein wichtiger Wirtschaftsstandort, der täglich Tausende Pendler anzieht und fast 7.000 Unternehmen beherbergt. Neue Firmengründungen und steigende Steuereinnahmen unterstreichen die dynamische Entwicklung.

Bis Mitte 2025 zählte Neu-Isenburg 34.058 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte – ein Rückgang um 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dennoch zog die Stadt weiterhin Arbeitskräfte aus dem Umland an: Mit einem Netto-Plus von 16.938 Pendlern stabilisiert dieser Zuzug die lokale Wirtschaft.

Die Zahl der gemeldeten Unternehmen stieg 2025 um 2,4 Prozent auf insgesamt 6.969. Besonders auffällig war der Anstieg der Neuanmeldungen: 765 Start-ups wurden gegründet, was einem Plus von 8,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Den größten Anteil hatte der Dienstleistungssektor mit 4.531 Betrieben, gefolgt vom Handel (1.503 Unternehmen) und dem Handwerk (809 Firmen). Industrielle Betriebe waren mit 126 vertreten.

Auch internationale und namhafte Unternehmen ließen sich 2025 in Neu-Isenburg nieder, darunter die SAIC Motor Deutschland GmbH, Envisics, NMB-Minebea GmbH sowie Kerry Ingredients, FraSec Aviation Security und Henry Schein Medical. Gemeinsam trugen sie zu Gewerbesteuereinnahmen in Höhe von rund 88,8 Millionen Euro bei.

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Die Wirtschaft Neu-Isenburgs zeigte sich 2025 widerstandsfähig: Steigende Unternehmenszahlen und solide Steuereinnahmen prägen das Bild. Die Fähigkeit der Stadt, sowohl große Arbeitgeber als auch junge Start-ups anzuziehen, festigt ihre Position als regionaler Wirtschaftsmotor. Trotz des leichten Beschäftigungsrückgangs bleibt die Gesamtprognose positiv.

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