"Nioh 3" startet mit Open-World-Revolution und harten Kämpfen durch
Albertine Stoll"Nioh 3" startet mit Open-World-Revolution und harten Kämpfen durch
"Nioh 3" setzt die Action-RPG-Reihe mit mutigem Neuanfang fort – und überzeugt mit einer gelungenen Mischung aus tiefgründigem Kampfsystem und erweiterten Open-World-Elementen. Die neueste Ausgabe der Serie erntet starke Kritiken, insbesondere für ihr kreatives Gegnendesign und das mehrschichtige Fortschrittssystem. Allerdings stößt der hohe Preis bei manchen Spielern auf Skepsis.
Anders als seine Vorgänger verzichtet das Spiel auf lineare Level und führt stattdessen große, frei erkundbare "Offene Zonen" ein. Diese Gebiete laden zum Entdecken ein, gespickt mit organisch eingebundenen Nebenmissionen und versteckten Geheimnissen. Einige Rezensenten ziehen Parallelen zu "Elden Ring" – vor allem wegen des ähnlichen Weltdesigns.
Spieler können diesmal zwischen zwei grundverschiedenen Spielstilen wählen: dem klassischen Samurai und dem agilen Ninja. Beide bieten einzigartige Ausrüstung, Bewegungsmöglichkeiten und Kampfansätze. Das Kampfsystem selbst wurde weiter verfeinert und baut auf dem Ruf der Reihe auf, anspruchsvolle, aber lohnende Gefechte zu bieten.
Besonders hervorgehoben werden die Gegner- und Bosskämpfe, die zu den kreativsten des Genres zählen sollen. Zudem verbessert das Spiel die Nutzerfreundlichkeit mit Features wie der automatischen Inventar-Sortierung, was den Spielablauf flüssiger gestaltet.
Trotz dieser Stärken fällt die Handlung bei vielen Kritikern durch – sie gilt als austauschbar und wenig prägnant. Auch der Preis von 80 Euro für die Standardversion sorgt für Diskussionen: Einige Fans hinterfragen das Preis-Leistungs-Verhältnis im Vergleich zur Konkurrenz.
Aktuell hält "Nioh 3" auf Metacritic eine Wertung von 86 Punkten und zählt damit zu den besten Titeln seines Genres. Die Kombination aus Open-World-Erkundung, taktischen Kämpfen und innovativem Gegnordesign begeistert viele Spieler. Doch der hohe Preis und die schwache Story könnten potenzielle Käufer zögern lassen.






