OpenAI kauft zwei Start-ups – und stärkt sein KI-Tool Codex für komplexe Programmieraufgaben
Albertine StollOpenAI kauft zwei Start-ups – und stärkt sein KI-Tool Codex für komplexe Programmieraufgaben
OpenAI hat zwei strategische Übernahmen getätigt, um sein KI-Programmierwerkzeug Codex zu stärken. Die Schritte erfolgen zu einem Zeitpunkt, an dem die wöchentlichen Nutzerzahlen von Codex die Marke von 5 Millionen überschritten haben – ein Anstieg um 400 Prozent seit Januar. Gleichzeitig prüft das Unternehmen einen Börsengang (IPO).
Übernommen wurde das in Kiel ansässige Start-up Ona, das sich auf KI-Agenten und sichere Cloud-Entwicklungsumgebungen spezialisiert hat. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der regulatorischen Genehmigung. Wie Ona-CEO Johannes Landgraf betont, benötigen KI-Agenten vertrauenswürdige Arbeitsumgebungen, um effektiv agieren zu können.
Zudem hat OpenAI Astral akquiriert, den Entwickler der Python-Tools uv und Ruff. Beide werden nun in das Codex-System integriert. Durch die Einbindung von Ona wird Codex künftig auch langlaufende Aufgaben unterstützen, die selbst dann weiterlaufen, wenn der Nutzer seinen Laptop ausschaltet.
Die Neuerungen sollen Codex im Wettbewerb mit Claude Code von Anthropic stärken – insbesondere bei erweiterten, agentengesteuerten Programmieraufgaben. Nach den Übernahmen plant OpenAI die Einführung persistenter, nutzerkontrollierter Arbeitsumgebungen in sein Produktportfolio.
Die Akquisitionen erweitern die Fähigkeiten von Codex für sichere, langfristige Programmierprojekte. Die wöchentliche Nutzung ist rasant auf über 5 Millionen Nutzer angestiegen. Parallel treibt OpenAI die Weiterentwicklung seiner KI-Tools voran und lotet einen Börsengang aus.






