Panter-Preis 2026: Diese sechs Medienprojekte kämpfen um die Auszeichnung für kritischen Journalismus
Albertine StollPanter-Preis 2026: Diese sechs Medienprojekte kämpfen um die Auszeichnung für kritischen Journalismus
Sechs basisdemokratische Medienprojekte sind für den Panter-Preis 2026 nominiert worden. Die Auszeichnung würdigt unabhängigen, kritischen und widerstandsfähigen Journalismus in ganz Deutschland. Das diesjährige Motto unterstreicht die zentrale Bedeutung von gemeindeorientierter Berichterstattung und alternativen Stimmen in den Medien.
Zu den Nominierten gehört Berndt Media Publishing, das kostenlose Magazine zu lokaler Kultur und Kino in den Regionen Rhein und Ruhr herausgibt. Ein weiterer Finalist ist RUMS, ein unabhängiges Medium aus Münster, das durch investigativen Journalismus und enge Verbindungen zur Gemeinschaft auffällt.
nah:dran setzt sich für Medienbildung ein und veranstaltet Workshops für Jugendliche, deren Arbeiten anschließend veröffentlicht werden. Der lichtblick, Deutschlands einzige unabhängige Gefangenenzeitung, erscheint seit ihrer Gründung 1968 unzensiert.
Das Radio CORAX, seit 2000 aktiv, sendet fast 170 Formate mit über 400 Mitwirkenden. Radio Connection bringt ein mobiles Studio nach Berlin-Marzahn und produziert wöchentlich mehrsprachige Sendungen. Schließlich gibt es noch UnAufgefordert, eine Studentenzeitung der Humboldt-Universität, die seit zehn Jahren alle zwei Monate in Print und online erscheint.
Die öffentliche Abstimmung für den Publikumspreis beginnt am 8. Juni und endet am 27. Juni 2026. Die Preisträger werden am 14. Oktober 2026 um 18 Uhr im Museum der Arbeit in Hamburg bekannt gegeben.
Der Panter-Preis 2026 ehrt Medienprojekte, die etablierte Erzählungen hinterfragen und marginalisierten Stimmen Gehör verschaffen. Die Shortlist zeigt eine vielfältige Bandbreite an Formaten – von Print und Radio bis hin zu Bildung und Advocacy. Die Gewinner werden durch eine Kombination aus Jury-Entscheidung und öffentlicher Beteiligung ermittelt.






