06 May 2026, 05:32

PGIM revolutioniert den deutschen Immobilienmarkt mit Reihenhaus-Investitionen

Großes Gebäude mit vielen Fenstern, die Deutsche Bank Hauptverwaltung in Frankfurt, Deutschland, umgeben von städtischen Elementen einschließlich Straßenlaternen, Fahrzeugen, Bäumen und einem bewölkten Himmel.

PGIM revolutioniert den deutschen Immobilienmarkt mit Reihenhaus-Investitionen

PGIM, eine Tochtergesellschaft von Prudential Financial, plant den Einstieg in den deutschen Reihenhausmarkt. Dieser Schritt erfolgt zu einer Zeit, in der der Immobiliensektor des Landes mit einem Rückgang der Transaktionen zu kämpfen hat. Bisher haben institutionelle Investoren nur selten Einfamilienhäuser ins Visier genommen – die Strategieänderung ist daher bemerkenswert.

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Das Unternehmen will sich auf Pendlerregionen im Umland großer deutscher Städte konzentrieren. Diese Lagen bieten trotz der aktuellen Marktschwäche Wachstumspotenzial. PGIM setzt auf den Bau von Reihenhäusern in Modulbauweise, wobei die geschätzten Baukosten bei 1.900 bis 2.000 Euro pro Quadratmeter liegen.

Statt die Immobilien zu verkaufen, wird das Unternehmen sie langfristig vermieten. Die monatlichen Mieten sollen zwischen 1.700 und 1.800 Euro liegen, was 17 bis 18 Euro pro Quadratmeter entspricht. Dieser Ansatz erleichtert Entwicklern die Finanzierung, da durch die garantierten Vorvermietungen – ein wachsender Trend, seitdem große Investoren in den Markt drängen – Planungssicherheit entsteht.

Der Vorstoß markiert einen Wandel in der deutschen Immobilienlandschaft. Institutionelle Akteure haben Einfamilienhäuser bisher gemieden, doch PGIMs Engagement deutet auf Vertrauen in die Stabilität und Nachfrage dieses Segments hin.

Die Strategie des Unternehmens könnte Entwicklern, die mit Finanzierungsschwierigkeiten kämpfen, neuen Auftrieb geben. Durch langfristige Vermietung statt Verkauf zielt PGIM auf eine Nische mit stabilen Erträgen ab. Der Fokus auf Modulbau und Speckgürtel spiegelt einen durchdachten Ansatz wider, um sich den Veränderungen auf dem deutschen Wohnungsmarkt anzupassen.

Quelle