Pole Dance als Sport: Wie Tatiana Ostrovska in Koblenz Klischees durchbricht
Albertine StollPole Dance als Sport: Wie Tatiana Ostrovska in Koblenz Klischees durchbricht
Tatiana Ostrovska hat 2024 die Leitung des Polefamily-Studios in Koblenz übernommen. Die ausgebildete Physiotherapeutin möchte in ihrer neuen Heimatstadt die athletische Seite des Pole Dance in den Vordergrund stellen. Sie ist überzeugt, dass dieser Sport für alle geeignet ist – unabhängig von Alter, Herkunft oder Körpertyp.
Ostrovska betrieb einst eine große Pole-Dance-Schule in Odessa, Ukraine, wo die Disziplin längst als anspruchsvoller Sport anerkannt ist. Nach Ausbruch des Krieges in der Ukraine 2022 sah sie sich gezwungen, das Land zu verlassen, was sie schließlich nach Koblenz führte.
In ihrem Studio sind Schülerinnen und Schüler ab fünf Jahren willkommen, ebenso Erwachsene jeden Alters – auch Männer. Neben dem regulären Training organisiert sie besondere Events wie Junggesellinnenabschiede. Mit Humor begegnet Ostrovska gängigen Klischees über Pole Dance und nutzt diese oft als Gesprächsanstoß.
Für die Zukunft plant sie die Eröffnung eines eigenen Raums für Luftakrobatik. Ihr Ziel bleibt dabei unverändert: die Kraft, das Können und die Athletik hinter dieser Sportart sichtbar zu machen.
Als Leiterin von Polefamily Koblenz setzt sich Ostrovska weiterhin dafür ein, Pole Dance als ernstzunehmenden Sport zu etablieren. Ihr Studio spricht eine vielfältige Schülerschaft an, und sie bleibt entschlossen, ihr Angebot in Zukunft weiter auszubauen.
