20 April 2026, 14:28

Polizei ermittelt nach brutaler Misshandlung eines Belgischen Schäferhunds in Dortmund

Eine Gruppe von Menschen und Tieren versammelt sich um ein Gebäude mit Fenstern und einem Laternenmast, mit einem Himmel im Hintergrund und der Inschrift "Erste Stufe der Grausamkeit" unten.

Polizei ermittelt nach brutaler Misshandlung eines Belgischen Schäferhunds in Dortmund

Die Dortmunder Polizei ermittelt wegen des Verdachts auf Tierquälerei, nachdem ein Video aufgetaucht ist, das einen Mann zeigt, der einen Belgischen Schäferhund mit einer Leine schlägt. Der Vorfall, der am Dienstag, dem 14. April, gemeldet wurde, hat zu einem Strafverfahren nach dem deutschen Tierschutzgesetz geführt.

Das Video verbreitete sich rasant in den sozialen Medien und löste Hundertschaften von Hinweisen und offiziellen Beschwerden aus der Bevölkerung aus. Die Behörden identifizierten einen 44-jährigen Dortmunder als Hauptverdächtigen in dem Fall.

Die Polizei erwirkte einen richterlichen Durchsuchungsbefehl für die Wohnung des Verdächtigen, der am Freitag vollstreckt wurde. Bei der Aktion wurde der Hund beschlagnahmt und in ein Tierheim gebracht, wo er nun versorgt wird.

Die Beamten riefen die Bevölkerung dazu auf, das Video nicht weiter zu verbreiten, um dem Vorfall keine zusätzliche Aufmerksamkeit zu verschaffen. Gleichzeitig warnten sie davor, dass Drohungen oder Aufrufe zu Selbstjustiz gegen den Verdächtigen strafbare Handlungen darstellen und verfolgt werden.

Die Ermittlungen dauern weiterhin an. Der Hund steht unter dem Schutz des Tierheims, während die Behörden ihre Untersuchungen fortsetzen. Die Polizei betonte erneut, dass jede Form von Belästigung oder Eigenmächtigkeit rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen wird.

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