Polizei startet bundesweite Razzia gegen illegales Tuning und Raser an Karfreitag 2026
Lissi StiebitzPolizei startet bundesweite Razzia gegen illegales Tuning und Raser an Karfreitag 2026
Deutsche Polizei verschärft ab Karfreitag Kontrollen gegen illegales Autotuning und gefährliche Fahrmanöver
Ab dem Karfreitag, dem 3. April 2026, wird die deutsche Polizei ihre Streifen gegen illegales Autotuning und rücksichtsloses Fahren ausweiten. Die bundesweite Aktion richtet sich gegen die sogenannte "Poser-Szene", nach Jahren tödlicher Unfälle in Verbindung mit illegalen Autorennen. Für die Polizei Baden-Württembergs ist es bereits das fünfte Jahr in Folge, dass sie sich an der bundesweiten Kampagne beteiligt.
Ziel der Operation ist es, illegale Straßenrennen, nicht genehmigte Fahrzeugumbauten und lebensgefährliche Stunts zu unterbinden. Beamte werden sich besonders auf bekannte Treffpunkte von Tuning-Fans und Rasern konzentrieren. Bei früheren Aktionen wurden jährlich Hunderte Verstöße festgestellt.
Allein 2025 kontrollierte die Polizei im Rahmen ähnlicher Maßnahmen über 19.000 Fahrzeuge – dabei deckte sie Tausende Verstöße auf und zog mehr als 1.400 Autos aus dem Verkehr. Die Behörden haben nun noch strengere Kontrollen angekündigt.
Seit 2021 nehmen alle 16 Bundesländer an den jährlichen Aktionen teil, die von der Bundespolizei und dem Verkehrsministerium koordiniert werden. Das Ziel bleibt unverändert: Tödliche Unfälle durch illegale Rennen und gefährliche Umbauten zu verringern.
Die verschärften Kontrollen beginnen an Karfreitag – die Polizei zeigt keine Toleranz gegenüber Verstößen. Erfahrungen der Vorjahre zeigen, dass solche Kampagnen massive Verstöße aufdecken. Auch in diesem Jahr wird die Aktion bundesweit gegen illegales Tuning und gefährliche Fahrweisen vorgehen.






