Preisanstieg im MDV: Nahverkehr in Mitteldeutschland wird ab August teurer
Albertine StollPreisanstieg im MDV: Nahverkehr in Mitteldeutschland wird ab August teurer
Öffentliche Verkehrsmittel in Mitteldeutschland werden ab August 2023 teurer
Die Preise für den Nahverkehr in weiten Teilen Mitteldeutschlands steigen ab August 2023. Im Netz des Mitteldeutschen Verkehrsverbunds (MDV), das Busse, Straßenbahnen und Züge umfasst, werden in mehreren Regionen die Tarife angepasst. Als Hauptgründe nennen die Verantwortlichen gestiegene Spritkosten und Tarifabschlüsse im öffentlichen Dienst.
Die Erhöhungen fallen je nach Standort unterschiedlich aus: In Leipzig steigen die Preise um 5,0 Prozent, in Halle (Saale) beträgt die Anpassung 3,2 Prozent. Im Durchschnitt liegen die Aufschläge in den Landkreisen Altenburger Land, Burgenlandkreis, Leipzig, Nordsachsen und Saalekreis bei 5,56 Prozent.
Das MDV-Gebiet erstreckt sich über ein großes Gebiet und umfasst nicht nur Leipzig und Halle, sondern auch Regionalbahnverbindungen in Wittenberg und Anhalt-Bitterfeld. Auch Dessau-Roßlau ist Teil des Verbunds. Die Anpassungen folgen auf Tarifverhandlungen und stark gestiegene Kraftstoffkosten, die die Betriebskosten der Verkehrsunternehmen in die Höhe getrieben haben.
Betroffen sind alle Fahrgäste – ob Pendler oder Gelegenheitsnutzer –, die ab August für Tickets in Bussen, Straßenbahnen und Regionalzügen mehr zahlen müssen. Die Preiserhöhungen gelten für sämtliche MDV-Dienstleistungen. Reisende in Leipzig, Halle und den umliegenden Landkreisen müssen sich ab kommendem Monat auf höhere Ausgaben einstellen. Die Anpassungen spiegeln die allgemeinen wirtschaftlichen Belastungen wider, denen Verkehrsbetriebe derzeit ausgesetzt sind.






