Rasante Verfolgungsjagd in Wuppertal endet mit Festnahme nach schwerem Raub
Hans Jürgen ZobelFahrer flieht vor der Polizei, um Haftbefehl zu vermeiden - Rasante Verfolgungsjagd in Wuppertal endet mit Festnahme nach schwerem Raub
Ein 33-jähriger Mann sitzt nach einer rasanten Verfolgungsjagd durch Wuppertal in Polizeigewahrsam. Die Flucht begann, als er sich weigerte, an einer Kontrollstelle anzuhalten, und mit hoher Geschwindigkeit davonraste. Später ließ er sein Fahrzeug zurück. Die Behörden hatten bereits nach ihm gefahndet, da gegen ihn ein Haftbefehl wegen schweren Raubes vorlag.
Der Vorfall ereignete sich an einer Polizeisperre, wo Beamte den Fahrer zum Anhalten aufforderten. Statt zu kooperieren, gab der Mann Gas und flüchtete – damit begann die Verfolgung. Während der Jagd streifte der Verdächtige ein anderes Fahrzeug und verletzte dessen 41-jährigen Fahrer.
Die Polizei verlor den Wagen zeitweise aus den Augen, entdeckte ihn jedoch wenig später verlassen in der Nähe. Die Ermittler ermittelten daraufhin die Angehörigen des Halters und durchsuchten eine lokale Wohnung. Dort nahmen sie den 33-Jährigen fest, gegen den wegen des Vorwurfs eines schweren Raubüberfalls ein Haftbefehl bestand.
Der Mann bleibt vorerst in Polizeigewahrsam. Noch am selben Tag soll er in eine Justizvollzugsanstalt überstellt werden.
Die Verfolgungsjagd endete mit der Festnahme des Mannes in einer Wohnung, die mit dem Fahrzeughalter in Verbindung steht. Seine Weigerung, anzuhalten, und der anschließende Unfall, bei dem ein anderer Autofahrer verletzt wurde, gingen seiner Ergreifung voraus. Nun müssen sich der Verdächtige wegen des Raubvorwurfs sowie der Ereignisse während der Flucht vor Gericht verantworten.






