RegioBus-Netz bleibt komplett erhalten – Keine Streichungen trotz Finanzsorgen
Lissi StiebitzRegioBus-Netz bleibt komplett erhalten – Keine Streichungen trotz Finanzsorgen
Der Regionalverband hat beschlossen, alle 35 RegioBus-Linien auch im kommenden Jahr weiterzubetreiben. Die Strecken verbinden wichtige Verkehrsknotenpunkte, mittelgroße Städte und kleinere Gemeinden in der gesamten Region. Die Entscheidung folgt auf frühere Pläne, das Angebot aufgrund finanzieller Engpässe zu reduzieren.
Ursprünglich hatte der Verband erwogen, Busverbindungen zu streichen, um Kosten zu sparen. Der Betrieb des gesamten Netzes schlägt mit etwa 116 Millionen Euro pro Jahr zu Buche. Bisher tragen die Kreise und Städte den Großteil dieser Summe über ein Umlagesystem.
Da die RegioBus-Linien kreisübergreifend verkehren, werden sie nicht nach einzelnen Landkreisen finanziert. Die lokalen Busverbindungen bleiben hingegen in der Verantwortung der jeweiligen Kommunen.
Ab 2027 tritt ein neues, einheitliches Finanzierungssystem in Kraft. Innerhalb dieses Rahmens werden Defizite gemeinsam getragen. Landesmittel sowie Beiträge der Mitgliedskreise und -städte sollen die Deckungslücke schließen.
Sämtliche 35 RegioBus-Linien bleiben vorerst in Betrieb. Die geplanten Streichungen wurden abgewendet, sodass die Verbindungen zwischen den zentralen Standorten weiterhin gesichert sind. Das neue Fördermodell soll langfristig eine stabilere Finanzierung des Netzes gewährleisten.






