"Rehné" – der einsame Hirsch an der Autobahn A7 sorgt für Aufsehen und Sicherheitsmaßnahmen
Lissi StiebitzTierattraktion auf der A7: Hunderte Anrufe wegen Hirsch - "Rehné" – der einsame Hirsch an der Autobahn A7 sorgt für Aufsehen und Sicherheitsmaßnahmen
Ein junger Hirsch, der von Einheimischen "Rehné" getauft wurde, ist seit einiger Zeit eine vertraute Erscheinung in der Nähe der Autobahn A7 bei Soltau. Seit mehr als zwei Jahren melden Autofahrer Sichtungen des Tieres, das oft in der Nähe der Ausfahrt Soltau-Süd in Richtung Hannover grast. Nun ergreifen die Behörden Maßnahmen, um die Verkehrssicherheit in der Region zu gewährleisten.
Der Hirsch wird auf etwa drei Jahre geschätzt und hat seinen Geburtsort kaum je verlassen. Anders als die meisten Artgenossen wurde er bisher weder bei der Partnersuche noch im Kontakt mit anderen Tieren beobachtet. Stattdessen bleibt er für sich – oft gut von der Autobahn aus sichtbar.
Die Polizei rät Autofahrern, bei einer Sichtungen des Hirschs abruptes Bremsen oder Anhalten zu vermeiden. Zwar gab es bisher keine Unfälle in Zusammenhang mit dem Tier, doch in Kürze werden Warnschilder entlang der Strecke aufgestellt. Das Verhalten des Hirschs wurde bisher nicht systematisch untersucht, und es liegen keine Daten darüber vor, ob seine regelmäßigen Auftritte Auswirkungen auf die heimische Tierwelt haben.
Aufgrund der anhaltenden Präsenz des Hirschs wurden nun Sicherheitsvorkehrungen getroffen, darunter neue Verkehrsschilder. Fahrern wird geraten, wachsam zu bleiben, aber nicht überstürzt zu reagieren. Vorerst bleibt "Rehné" eine einsame Gestalt an der A7 – ungerührt vom vorbeirauschenden Verkehr.






