07 June 2026, 10:21

Rotes Rathaus öffnet zum zweiten Mal seine Türen für Tausende neugierige Berliner

Großes Interesse am Tag der offenen Tür im Roten Rathaus

Rotes Rathaus öffnet zum zweiten Mal seine Türen für Tausende neugierige Berliner

Berlins Rotes Rathaus öffnete zum zweiten Mal in Folge für die Öffentlichkeit – und lockte Tausende Besucher an. Die Veranstaltung bot den Bürgerinnen und Bürgern die seltene Gelegenheit, sonst unzugängliche Bereiche wie das Büro des regierenden Bürgermeisters und den Senatssaal zu erkunden. Rund 7.000 Menschen nutzten das Angebot, wobei sich über den Tag hinweg lange Schlangen bildeten.

Während des Tags der offenen Tür gab es geführte Touren durch zentrale Räumlichkeiten, darunter den historischen Senatssaal und den Arbeitsbereich der regierenden Bürgermeisterin bzw. des regierenden Bürgermeisters. Zudem waren zwei mobile Bürgerämter vor Ort, die den Besuchenden Beratung und Unterstützung anboten.

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Für Kinder wurde ein eigenes Programm organisiert, darunter eine Schnitzeljagd und eine simulierte Pressekonferenz mit dem regierenden Bürgermeister Kai Wegner. Im Mittelpunkt stand auch Berlins laufende Bewerbung um die Austragung der Olympischen und Paralympischen Spiele – mit Ausstellungen und Gesprächen zu den Plänen der Stadt.

Die Besucher hatten zudem die Möglichkeit, direkt mit Politikerinnen und Politikern ins Gespräch zu kommen, darunter Wegner, Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) und Finanzsenator Stefan Evers (CDU). Wegner betonte die Bedeutung des Dialogs mit der Bevölkerung und erklärte: „Unsere Demokratie lebt vom Austausch.“ Die Veranstaltung knüpfte an den erfolgreichen Tag der offenen Tür des Vorjahres an, der etwa 8.300 Menschen angezogen hatte.

Der Aktionstag diente als Plattform, um die Verbindung zwischen Bürgerinnen und Bürgern und der lokalen Politik zu stärken und eines der bekanntesten Gebäude Berlins zu entdecken. Mit Diskussionen über große Stadtprojekte und dem direkten Zugang zu Verantwortungsträgern förderte die Veranstaltung die Teilhabe am städtischen Leben. Ob es im nächsten Jahr eine ähnliche Initiative geben wird, steht laut den Organisatoren noch nicht fest.

Quelle