"Russisch-Deutsche Kulturtage" feiern digitale Premiere mit Literatur und Dialog
Hans Jürgen Zobel"Russisch-Deutsche Kulturtage" feiern digitale Premiere mit Literatur und Dialog
Eine neue Online-Veranstaltungsreihe rückt die russisch-deutsche Kultur in den Fokus. Organisiert vom nordrhein-westfälischen Landesverband der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, umfasst das Programm Vorträge, Lesungen und Diskussionen mit Künstlern und Intellektuellen. Die Initiative entsteht zu einer Zeit, in der die kulturellen Beiträge der Russlanddeutschen in Deutschland zunehmend Anerkennung finden.
Die unter dem Titel "Russisch-Deutsche Kulturtage" stehende Reihe startete am 13. Oktober 2020 mit einem Vortrag von Tatjana Schmalz. Die Doktorandin der Europa-Universität Viadrina widmete sich in der Eröffnungsveranstaltung der zeitgenössischen russisch-deutschen Literatur. Die Veranstaltungen finden in Kooperation mit mehreren Partnern statt und werden vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes unterstützt.
Für November und Dezember 2020 sind weitere Termine geplant – allesamt digital. Der Wechsel ins Netz wurde notwendig, nachdem die Coronavirus-Pandemie zahlreiche Präsenzveranstaltungen unmöglich gemacht hatte. Trotz der Herausforderungen wollen die Organisatoren den Dialog lebendig halten und einem breiten Publikum zugänglich machen.
In den letzten Jahren sind russisch-deutsche Künstler und Denker immer sichtbarer geworden. Ihr Schaffen reicht von Literatur über bildende Kunst bis hin zu akademischer Forschung und spiegelt eine wachsende kulturelle Präsenz wider. 2021 wird die Reihe mit einem neuen Programm fortgesetzt.
Das Online-Format ermöglicht es den "Russisch-Deutschen Kulturtagen", ein Publikum über regionale Grenzen hinaus zu erreichen. Durch Diskussionen und kreative Austauschformate lenkt das Programm den Blick auf eine lebendige Kulturgemeinschaft. Details zu den kommenden Veranstaltungen werden in den nächsten Monaten bekannt gegeben.






