17 April 2026, 00:29

Sachsen-Anhalt baut für 88 Millionen Euro neues Verbraucherschutz-Zentrum

Ein Geschäftsgebäude mit einer Tafel, auf der "Advance Credit Corp" steht, auf einer Straße mit Fahrzeugen, Strommasten und Bäumen unter einem klaren Himmel.

Sachsen-Anhalt baut für 88 Millionen Euro neues Verbraucherschutz-Zentrum

Das Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalts bekommt ein neues Zuhause. Die Behörde, die derzeit auf mehrere Standorte in Halle (Saale) verteilt ist, zieht in einen neu errichteten Komplex für 88 Millionen Euro um. Am Freitagnachmittag markierte ein Spatenstich auf dem Gelände der ehemaligen Fliederweg-Kaserne den Baubeginn.

Der aktuelle Hauptsitz befindet sich in einer alten Villa in der Freiimfelder Straße. Mit 230 Mitarbeitenden ist die Behörde aus ihren verstreuten Räumlichkeiten herausgewachsen. Das neue Gebäude wird alle unter einem Dach vereinen und bietet 7.500 Quadratmeter Nutzfläche.

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Davon entfallen 3.000 Quadratmeter auf moderne Labore. Finanzminister Michael Richter betonte die verbesserten Arbeitsbedingungen für Verwaltung und Laborteams. Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne ergänzte, dass die Einrichtung die Krisenbereitschaft des Landes für künftige Pandemien stärken werde.

Die Bauarbeiten sollen bis 2028 abgeschlossen sein. Das Projekt zielt darauf ab, die Abläufe zu zentralisieren und gleichzeitig die Infrastruktur für eine langfristige Effizienz zu modernisieren. Der Umzug wird die Arbeit der Behörde in einem einzigen, modernen Gebäude bündeln. Die Mitarbeitenden erhalten besser ausgestattete Labore und Büros, die auf aktuelle und zukünftige Anforderungen ausgelegt sind. Die Investition von 88 Millionen Euro unterstreicht das Engagement des Landes für den öffentlichen Gesundheitsschutz und die Verbrauchersicherheit.

Quelle