Sachsen-Anhalt setzt auf nachhaltige Infrastruktur und grünes Wirtschaftswachstum
Albertine StollSachsen-Anhalt setzt auf nachhaltige Infrastruktur und grünes Wirtschaftswachstum
Der Wissenschaftliche Beirat für Klimaschutz Sachsen-Anhalt hat zentrale Prioritäten für die künftige Entwicklung des Landes aufgezeigt. In einem neuen Positionspapier zum Sondervermögen Infrastrukturgesetz (Infra-SVG) wandten sich die Expertinnen und Experten an Minister Prof. Dr. Armin Willingmann. Die Empfehlungen des Gremiums konzentrieren sich auf langfristige Investitionen in nachhaltige Infrastruktur und wirtschaftliches Wachstum.
Die aktuelle Stellungnahme knüpft an die Ergebnisse des Zukunfts- und Klimaschutzkongresses sowie an den „Klimaschutz-Fachplan“ des Landes an. Der Beirat fordert gezielte Investitionen in moderne Energiesysteme und Wärmenetze, Wasserstofftechnologien, emissionsarmen Verkehr sowie nachhaltiges Bauen. Diese Maßnahmen sollen die Versorgungssicherheit erhöhen und gleichzeitig die Emissionen senken.
Die Mittelvergabe solle eine widerstandsfähige, leistungsstarke Infrastruktur schaffen, die die regionale Wirtschaft stärkt. Besonders betont der Beirat die Notwendigkeit wissenschaftlicher Expertise bei der Umsetzung des Sondervermögens, um nachhaltige wirtschaftliche und ökologische Effekte zu gewährleisten. Die Handlungsempfehlungen umfassen auch Strategien, um Infrastrukturmodernisierungen mit Innovation, Energieunabhängigkeit und Klimazielen zu verknüpfen.
Die neue Amtszeit des Beirats beginnt am 1. Juli 2026 und verlängert damit seine beratende Funktion für die Landesregierung. Künftig wird das Gremium weiterhin daran mitwirken, die Weichen für eine klimafreundliche Wirtschaft zu stellen und die regionale Wertschöpfung zu fördern.
Die Empfehlungen zielen auf eine sichere Energieversorgung, regionales Wirtschaftswachstum und einen beschleunigten Wandel hin zu grünen Industrien ab. Durch die Verknüpfung von Investitionen mit Klimaschutzmaßnahmen strebt der Beirat an, die langfristige Wettbewerbsfähigkeit Sachsen-Anhalts zu stärken. Die Landesregierung wird die Vorschläge nun auf ihre Umsetzbarkeit prüfen.






