24 March 2026, 18:21

Schleswig-Holstein startet KommKlar SH: So bereiten Sie sich auf Notfälle vor

Plakat mit einer Weltkarte und Text, der 3.950.000 hungernde Überlebende hervorhebt und zur Bekämpfung der Kriegsfolgen aufruft.

Schleswig-Holstein startet KommKlar SH: So bereiten Sie sich auf Notfälle vor

Neue Kampagne KommKlar SH in Schleswig-Holstein: Bürger sollen sich besser auf Notfälle vorbereiten

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In Schleswig-Holstein ist die Initiative KommKlar SH gestartet, um die Bevölkerung auf Notfälle vorzubereiten. Hinter der Aktion stehen der THW-Landesverband sowie über 30 weitere Organisationen. Sie verweisen auf ein landeseigenes Portal mit praktischen Checklisten und Handlungsanleitungen. Besonders in ländlichen Regionen, wo Ausfälle der Infrastruktur oft schwerwiegender sind, betonen die Verantwortlichen die Bedeutung privater Vorsorge.

Ziel der von der Landesregierung ins Leben gerufenen Kampagne ist es, das Bewusstsein für Notfallplanung in der Bevölkerung zu schärfen. Die zentrale Botschaft: Jeder Haushalt sollte in der Lage sein, sich im Krisenfall mindestens 72 Stunden selbst zu versorgen. Das Portal bietet verständliche Hinweise zu Warnsystemen, grundlegender Ausstattung und dem richtigen Verhalten in Extremsituationen.

Das Technische Hilfswerk (THW), Deutschlands bundesweite Einsatzorganisation mit 88.000 Ehrenamtlichen, spielt bei der Umsetzung eine zentrale Rolle. Wie Sören Ollhoff, Landesbeauftragter des THW, erklärt, entlasten gut vorbereitete Haushalte die Rettungskräfte in Katastrophenfällen. Die Kampagne läuft zunächst ein Jahr lang und soll die Botschaft flächendeckend in der Region verankern.

Schleswig-Holstein ist mit diesem Vorhaben nicht allein: Auch Bayern, Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz haben ähnliche Programme aufgelegt. Dazu gehört die Teilnahme am Warntag 2026, einem bundesweiten Test von Warnsystemen und Maßnahmen zum Selbstschutz der Bevölkerung.

Über das Portal von KommKlar SH erhalten Bürger direkten Zugang zu offiziellen Ressourcen für die Notfallvorsorge. Durch die Förderung von Eigenverantwortung soll die Widerstandsfähigkeit der Gemeinden in Krisenzeiten gestärkt werden. Die Initiative reiht sich ein in einen bundesweiten Trend, bei dem immer mehr Länder Strategien entwickeln, um die individuelle Vorbereitung auf Notfälle zu verbessern.

Quelle