18 March 2026, 16:20

Sönke Rix übernimmt Führung der Bundeszentrale für politische Bildung

Gruppe von Schülern, die in Berlin mit einer bunt bemalten "Students for Future"-Schultertasche vor Gebäuden, Bäumen und Himmel marschieren.

Sönke Rix übernimmt Führung der Bundeszentrale für politische Bildung

Sönke Rix hat am 1. März 2026 das Amt des Präsidenten der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) übernommen. Seine Laufbahn umfasst Politik, Sozialarbeit und Jahrzehnte im öffentlichen Dienst. An seiner Seite trat am selben Tag Dr. Volker Ullrich sein Amt als Vizepräsident der Behörde an.

Rix, geboren 1975, absolvierte zwischen 1994 und 1996 eine Ausbildung in Sozialpädagogik. Anschließend arbeitete er von 1997 bis 2005 als staatlich anerkannter Erzieher und Berufsberater bei der Diakonie Schleswig-Holstein. In dieser Zeit engagierte er sich zudem ehrenamtlich als vom Gericht bestellter Betreuer für das Amtsgericht Eckernförde – eine Tätigkeit, die er bis 2024 ausübte.

Seine politische Karriere begann 1992 mit dem Eintritt in die SPD. Zwei Jahre später wurde er Stadtrat in Eckernförde, ein Amt, das er bis 2005 innehatte. Noch im selben Jahr zog er in den Deutschen Bundestag ein, dem er zwei Jahrzehnte lang angehörte. Als Mitglied der SPD-Bundestagsfraktion leitete er den Unterausschuss für bürgerschaftliches Engagement. Während der 17. Legislaturperiode gehörte er zudem dem Untersuchungsausschuss zur rechtsterroristischen Gruppe NSU an.

Dr. Volker Ullrich, ebenfalls Jahrgang 1975, studierte von 1995 bis 2001 Rechts- und Wirtschaftswissenschaften an der Universität Augsburg und der FernUniversität in Hagen. Nach seinem Abschluss war er zwischen 2006 und 2011 als Jurist in mittelständischen und internationalen Kanzleien tätig. Wie Rix trat er seine neue Position bei der bpb am 1. März 2026 an.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Zu den Schwerpunkten der Behörde unter Rix' Führung zählen die Stärkung des demokratischen Bewusstseins sowie die Bekämpfung von Desinformation, Hass im Netz und Extremismus. Bundesinnenminister Dobrindt hat diese Ziele als zentral für den gesellschaftlichen Zusammenhalt hervorgehoben.

Rix und Ullrich stehen nun an der Spitze der bpb, einer Einrichtung, die sich der politischen Bildung und der Förderung der Demokratie widmet. Ihre gemeinsame Expertise in den Bereichen Recht, Sozialarbeit und Politik prägt die Ausrichtung der Behörde. Die neue Führung will sich in den kommenden Jahren insbesondere den Herausforderungen durch Extremismus und Falschinformationen stellen.

Quelle