07 June 2026, 16:19

SPD und DGB drängen auf verpflichtende betriebliche Altersvorsorge für alle Arbeitgeber

SPD-Fraktion unterstützt DGB-Vorschlag für betriebliche Altersvorsorge

SPD und DGB drängen auf verpflichtende betriebliche Altersvorsorge für alle Arbeitgeber

Die Bundestagsfraktion der SPD hat sich hinter einen neuen Rentenreformvorschlag gestellt. Der vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) eingebrachte Plan sieht vor, dass betriebliche Altersvorsorgesysteme für alle Arbeitgeber verpflichtend werden. Die Verantwortlichen argumentieren, dass dieser Schritt notwendig sei, um die Zukunft der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer abzusichern.

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Dagmar Schmidt, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion, hat die Forderung des DGB nach einem verpflichtenden betrieblichen Rentensystem öffentlich unterstützt. Sie bestehe darauf, dass Arbeitgeber mindestens die Hälfte der Beiträge übernehmen müssten, um Gerechtigkeit zu gewährleisten.

Yasmin Fahimi, Vorsitzende des DGB, hatte die Reform ursprünglich vorangetrieben. Nach ihrem Vorschlag sollen Unternehmen gesetzlich verpflichtet werden, in einen Pensionsfonds für ihre Beschäftigten einzuzahlen. Mit der Rückendeckung der SPD steigen nun die Chancen, dass das Vorhaben im Parlament vorankommt.

Der Plan würde Arbeitgeber zwingen, die Rentenkosten paritätisch mit den Arbeitnehmern zu teilen. Sollte er verabschiedet werden, könnte das System die Altersvorsorge in ganz Deutschland grundlegend verändern. Die Unterstützung der SPD markiert einen entscheidenden Schritt auf dem Weg zur Umsetzung des Gesetzes.

Quelle