21 April 2026, 10:23

Tierheim nutzt Stranger Things und KI für kreative Hundevermittlung

Ein Hund in einem Kostüm sitzt auf einem Tuch.

Tierheim nutzt Stranger Things und KI für kreative Hundevermittlung

Ein brasilianisches Tierheim startet kreative Adoptionskampagne inspiriert von Stranger Things

Das Tierheim der Abteilung für Tierschutz (DPA) in Caxias do Sul hat eine originelle Adoptionsaktion ins Leben gerufen, die sich an der erfolgreichen Netflix-Serie Stranger Things orientiert. Streunende Welpen wurden zu Doppelgängern der Serienfiguren stilisiert – inklusive passender Namen. Die unter dem Titel Stranger Dogs gestartete Initiative ging rasant in den sozialen Medien viral und vermittelten bereits einige der jungen Hunde in neue Zuhause.

Mithilfe künstlicher Intelligenz bearbeitete das Tierheim Fotos der Welpen, sodass sie den Charakteren aus Stranger Things ähneln. Jeder Hund erhielt daraufhin den Namen der Figur, der er gleicht – etwa Will, Eleven oder Dustin. Der erste Welpe namens Will wurde bereits adoptiert.

Die DPA veröffentlichte die KI-generierten Bilder auf ihrem Instagram-Account und wirbt damit für die Vermittlung der etwa 50 Tage alten, mittelgroßen Hunde. Sobald die Tiere alt genug sind, werden sie im Rahmen der Adoption kastriert oder sterilisiert.

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Der Start der Stranger Dogs-Kampagne fällt mit der weltweiten Vorfreude auf die finale Staffel der Serie zusammen. Durch den Bezug zur Popkultur hofft das Tierheim, vor allem jüngere Zielgruppen und Tierliebhaber anzusprechen, die sich sonst vielleicht nicht mit dem Thema Adoption beschäftigen würden. Die Aktion hat mittlerweile landesweite Aufmerksamkeit für ihren innovativen Ansatz zur Förderung von Tiervermittlungen erhalten.

Der virale Erfolg von Stranger Dogs zeigt, wie kreative Strategien die Adoptionszahlen steigern können. Durch den Einsatz von KI und Popkultur-Referenzen hat die DPA großes Interesse geweckt und so mehr Welpen in liebevolle Hände vermittelt. Das Tierheim ruft potenzielle Adoptiveltern weiterhin dazu auf, die sozialen Medien zu besuchen, um Updates zu den verbleibenden Hunden zu erhalten.

Quelle