TikTok-Star Sai zerlegt Mainz in viralem Video als "tote Stadt" – und löst Shitstorm aus
Albertine StollTikTok-Star Sai zerlegt Mainz in viralem Video als "tote Stadt" – und löst Shitstorm aus
Ein bekannter TikTok-Star und Fußball-Influencer hat mit einem viral gegangenen Video eine Debatte ausgelöst, in dem er die deutsche Stadt Mainz scharf kritisiert. Sai, der stolze 925.000 Follower zählt, veröffentlichte am 1. Juni eine vernichtende Bewertung mit dem Titel „Nein zu Mainz“ und bezeichnete die Stadt als „tot“ – von den Straßen bis zum Essen ließ er kaum ein gutes Haar an ihr.
Sai war für das Länderspiel Deutschlands gegen Finnland am Sonntag von München nach Mainz gereist. Doch schon die Anreise gestaltete sich problematisch: Von maroden Straßen und ständigen Umleitungen geprägt, entwickelte sich die Fahrt zu einer einzigen Frusterfahrung.
In Mainz angekommen, hatte Sai Mühe, überhaupt etwas Essbares zu finden, und entschied sich schließlich für einen Döner Kebap für acht Euro. Das Mahl bereitete ihm laut eigener Aussage „tödliche Magenkrämpfe“. Der Influencer stufte die Stadt als „tot“ ein und scherzte sogar: „Hier gibt es nicht mal Geister.“ Sein Fazit fiel gnadenlos aus: „Tote Stadt. Du hast kein Recht zu existieren.“
Das Video löste schnell gespaltene Reaktionen aus. Einige Nutzer pflichteten Sais harter Kritik bei, andere sprangen Mainz zur Seite. Ein User, der fast ein Jahrzehnt in der Stadt gelebt hat, bestätigte zwar Teile seiner Erfahrungen, lehnte die überzogene Abrechnung jedoch ab.
Die Meinungen gehen seither auseinander: Befürworter und Kritiker Mainzs liefern sich in den Kommentaren Wortgefechte. Sais schonungslose Bewertung – von der Gastronomie über die Infrastruktur bis hin zur allgemeinen Atmosphäre – hat die Stadt erneut in den Fokus gerückt. Die Diskussion hält an, während Zuschauer seine Vorwürfe mit ihren eigenen Erlebnissen abgleichen.






