Trier krönt sich mit spätestem 1:0 zum Landespokalsieger – Koblenz bleibt nur Frust
Jan StahrTrier krönt sich mit spätestem 1:0 zum Landespokalsieger – Koblenz bleibt nur Frust
Trier holt sich den 15. Landespokaltitel nach hart umkämpftem 1:0 gegen TuS Koblenz
Der entscheidende Treffer in der Schlussphase besiegelte die Enttäuschung der Koblenzer vor fast 9.000 Zuschauern im Moselstadion.
Mit dem Sieg qualifiziert sich Trier zudem für den DFB-Pokal, wo eine potenziell lukrative Auslosung auf das Team wartet.
Die Mannschaft aus Trier dominierte zwar den Ballbesitz, hatte aber lange Schwierigkeiten, die gut organisierte Abwehr Koblenzs zu knacken. Torchancen blieben rar, und die Frustration wuchs, als das Spiel torlos blieb.
Erst in der 82. Minute fiel die Entscheidung: Noah Herber traf zum 1:0. Koblenz warf alles nach vorn, doch in der Nachspielzeit erloschen die letzten Hoffnungen, als Dami Grgić nach einem groben Foulspiel die Rote Karte sah. Die Platzverweisung löste eine hitzige Auseinandersetzung aus, in deren Folge auch TuS-Trainer Michael Stahl des Feldes verwiesen wurde.
Damit war der Traum der Koblenzer von einer Pokalsensation geplatzt, während Trier einen weiteren Finaltriumph in seiner langen Erfolgsgeschichte im Landespokal feierte.
Der knappe Sieg sichert Trier die Teilnahme am DFB-Pokal, wo man auf eine günstige Auslosung hofft. Für Koblenz endete das Spiel mit nur neun Mann und ohne Titel. Für Trier hingegen bedeutet der Erfolg ein weiteres Kapitel in der Dominanz des Landespokals.






