Trigema-Chefin Bonita Grupp kritisiert staatliche 1.000-Euro-Prämie scharf
Albertine StollTrigema-Chefin Bonita Grupp kritisiert staatliche 1.000-Euro-Prämie scharf
Bonita Grupp, Mitgeschäftsführerin des Textilunternehmens Trigema, hat die neue steuerfreie Prämie von 1.000 Euro für Arbeitnehmer scharf kritisiert, die von der Regierung eingeführt wurde. Sie warnte, dass das Programm unrealistische Erwartungen wecke und sich auf öffentliche Mittel statt auf Unternehmensgewinne stütze.
Trigema, mit Sitz in Burladingen auf der Schwäbischen Alb, wird von Grupp gemeinsam mit ihrem Bruder geleitet. Das Unternehmen hat noch nicht entschieden, ob es den Beschäftigten die kürzlich genehmigte steuerfreie Zahlung anbieten wird.
Grupp, Erbin des Trigema-Modeimperiums, zeigte sich zwar offen für eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes, betonte jedoch, dass eine solche Anpassung durch Steuersenkungen in anderen Bereichen ausgeglichen werden müsse.
Die 1.000-Euro-Prämie bleibt für Arbeitgeber freiwillig – Unternehmen wie Trigema müssen nun die finanziellen und ethischen Konsequenzen abwägen. Grupps Haltung unterstreicht die grundsätzlichen Bedenken hinsichtlich Finanzierung und Gerechtigkeit des staatlichen Anreizprogramms.






