15 April 2026, 10:22

"Turbulence" verwandelt Tegels alte Flughafenkantine in einen lebendigen Kulturort

Menschen sitzen auf einem Flughafenboden und halten ein "Berlin wegen Klimakrise abgesagt"-Schild mit verstreuten Besitztümern und Rolltreppen im Hintergrund.

"Turbulence" verwandelt Tegels alte Flughafenkantine in einen lebendigen Kulturort

Turbulence: Neuer Kulturort im ehemaligen Flughafen Tegel eröffnet

In Berlins altem Flughafen Tegel hat mit Turbulence ein neuer kultureller Treffpunkt seine Pforten geöffnet. Der von einem Kollektiv aus sechs Kreativen betriebene Club verwandelt die ehemalige Flughafenkantine in einen Raum für Musik, Kunst und Gemeinschaft. Den Auftakt bildete am 30. September die Veranstaltung LIFTOFF mit Workshops, Performances und einer Rave-Party.

Der Flughafen Tegel (TXL) wurde im November 2020 geschlossen, mit dem Plan, das Gelände in ein nachhaltiges Innovationszentrum umzuwandeln. Die Alte Frachtkantine, einst die Kantine des Flughafens, stand seitdem leer, bis Kulturstiftungen nach einer neuen Nutzung suchten. Turbulence erhielt den Zuschlag, um den 3.747 Quadratmeter großen Raum mit Live-Musik, DJ-Sets, visueller Kunst und Performances zum Leben zu erwecken.

Der Club legt besonderen Wert auf Barrierefreiheit und Inklusion. Der Zugang ist stufenlos, und es gibt Angebote für Gäste mit Hör- oder Sehbeeinträchtigungen. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen bleibt kostenlos, allerdings ist die Teilnehmerzahl auf 700 Personen pro Event begrenzt.

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Turbulence setzt zudem auf ethische Buchungspraktiken: Nur Künstler:innen ohne Vorfälle – insbesondere ohne diskriminierendes Verhalten – werden eingeladen. Ziel ist es, eine einladende Atmosphäre zu schaffen, in der alle gemeinsam feiern können.

Mit der Eröffnung von Turbulence beginnt ein neues Kapitel für das ehemalige Flughafenareal. Weitere Informationen zu künftigen Veranstaltungen gibt es auf dem Instagram-Profil des Clubs. Langfristig soll der Ort als nachhaltiger, inklusiver Kulturraum für die Berliner Szene wachsen.

Quelle