24 May 2026, 10:18

Uli Hoeneß attackiert SPD: "Schuld an der Regierungskrise"

Hoeneß sieht SPD als Hauptverantwortliche für die Krise der Bundesregierung

Uli Hoeneß attackiert SPD: "Schuld an der Regierungskrise"

Der ehemalige Bayern-München-Präsident Uli Hoeneß hat die deutsche Regierungskoalition scharf kritisiert und die Schuld klar bei der SPD gesehen. In jüngsten Äußerungen warnte er, dass die inneren Konflikte der Partei die Regierung destabilisieren und der rechtsextremen AfD den Weg ebnen könnten. Seine Aussagen richteten sich dabei gegen zentrale Figuren wie Vizekanzler Lars Klingbeil und SPD-Co-Vorsitzende Bärbel Bas.

Hoeneß machte die SPD für die anhaltende Krise der Bundesregierung verantwortlich. Er argumentierte, der linke Flügel der Partei blockiere Fortschritte und sorge so für eine Lähmung der Koalition. Besonders Klingbeil warf er vor, selbst in den eigenen Reihen kaum Einfluss zu besitzen.

Der frühere Fußballfunktionär griff auch Bas an und bezeichnete sie als wenig hilfreich bei der Lösung des politischen Stillstands. Er unterstellte, die SPD-Partner von Kanzler Friedrich Merz verstünden die prekäre Lage ihrer Partei nicht und verschärften damit die Instabilität der Regierung.

Über die SPD hinaus warnte Hoeneß drastisch vor den Folgen eines möglichen Regierungszusammenbruchs. Eine von der AfD geführte Regierung nannte er eine „absolute Katastrophe“ und forderte die aktuellen Verantwortlichen auf, durch die Bewältigung ihrer internen Konflikte ein solches Szenario zu verhindern.

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Hoeneß’ Äußerungen spiegeln die tiefen Spannungen innerhalb der Regierungskoalition wider. Sein Fokus auf die inneren Kämpfe der SPD und die Gefahr von AfD-Zuwächsen unterstreicht die Dringlichkeit, den aktuellen politischen Stillstand zu überwinden. Die Warnungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem der Druck auf die Regierung wächst, ihre Führung zu stabilisieren.

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