24 May 2026, 04:25

VSG Altglienicke krönt sich mit Pokaldrama zum Berliner Landespokalsieger

Mattuschka nach VSG-Cup-Sieg: "Ich wäre da oben fast gestorben"

VSG Altglienicke krönt sich mit Pokaldrama zum Berliner Landespokalsieger

VSG Altglienicke holt den Berliner Pokal mit dramatischem 2:1 gegen BFC Dynamo

Mit dem knappen 2:1-Sieg nach Verlängerung sicherte sich die VSG Altglienicke nicht nur den Berliner Landespokal, sondern auch die Teilnahme an der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals. Ein spannendes Spiel endete nach 90 Minuten 1:1, ehe die Verlängerung die Entscheidung brachte.

Von Beginn an bestimmte Altglienicke das Geschehen, schuf zahlreiche Torchancen – doch trotz der Überlegenheit stand es nach der regulären Spielzeit unentschieden. Torhüter Luis Maria Zwick war der Matchwinner: Er hielt einen Elfmeter und glänzte mit mehreren entscheidenden Paraden, die seine Mannschaft im Spiel hielten.

In der Verlängerung traf dann Jonas Nietfeld zum 2:1-Endstand und besiegelte damit den Triumph. Der Erfolg bedeutet für Altglienicke die Qualifikation für den DFB-Pokal, wo ein Gegner aus einer höheren Liga wartet. Sportdirektor Torsten Mattuschka gestand nach dem Spiel, das Match sei „nervenaufreibend“ gewesen – scherzhaft fügte er hinzu, er habe „fast einen Herzinfarkt“ vor Spannung bekommen.

Mit Blick auf die nächste Runde hofft Mattuschka auf ein prestigeträchtiges Los: „Träumen darf man ja“ – und nannte dabei Vereine wie Schalke 04, Borussia Mönchengladbach oder Werder Bremen als Wunschgegner.

Der Pokalsieg ist ein historischer Erfolg für die VSG Altglienicke. Nicht nur der Titelgewinn, sondern auch die Chance, sich im DFB-Pokal mit größeren Clubs zu messen, unterstreichen die Bedeutung dieses Triumphes. Zwicks Paraden und Nietfelds spätes Siegtor werden als Schlüsselmomente in die Vereinsgeschichte eingehen.

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