19 April 2026, 16:21

Warum Deutschland am 5. Februar den "Hast du gepupst?"-Tag feiert

Ein gerahmtes Deutschland-Karte mit der Aufschrift "So Steht der Krieg an der Ost-U" darübergelegt.

Warum Deutschland am 5. Februar den "Hast du gepupst?"-Tag feiert

Jedes Jahr am 5. Februar begeht Deutschland einen ungewöhnlichen Feiertag: den "Hast du gepupst?"-Tag. Die 2006 ins Leben gerufene Aktion ermutigt die Menschen, Blähungen als natürlichen Bestandteil des Lebens zu akzeptieren. Obwohl die Idee verspielt wirkt, knüpft der Tag sogar an uralte Volksmythen aus Südamerika an.

Erfunden wurde der Feiertag vom deutschen Illustrator Bastian Melnyk. Warum er sich ausgerechnet für den 5. Februar entschied, erklärte er nie – doch das Datum blieb. Mit der Zeit gewann der Tag an Bekanntheit, vor allem wegen seines humorvollen Umgangs mit einer allgegenwärtigen menschlichen Erfahrung.

Sogar in kulturellen Mythen spielt Flatulenz eine Rolle. Die Tatuyo, ein indigenes Volk aus der kolumbianischen Region Vaupés, erzählen sich die Geschichte eines Mannes, dessen Begegnung mit dem "Geist des Waldes" zur Erschaffung von Ton führte – und das dank eines gut platzierten Windes. Die Legende zeigt, wie etwas Alltägliches wie ein Furz mythische Bedeutung erlangen kann.

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Zu den prominenten Unterstützern des Tages zählt auch der britische "Flatulist" Mr. Methane, mit bürgerlichem Namen Paul Oldfield. Bekannt für seine komödiantischen Auftritte, hat er sich als einer der berühmtesten professionellen "Pupser" einen Namen gemacht und verleiht dem natürlichen Phänomen eine theatralische Note.

Der "Hast du gepupst?"-Tag wird weiterhin jedes Jahr am 5. Februar in Deutschland begangen. Er verbindet Humor mit kultureller Neugier – von modernen Witzen bis zu uralten Sagen. Warum ausgerechnet dieses Datum gewählt wurde, bleibt vorerst eines der ungelösten Rätsel des Feiertags.

Quelle