20 April 2026, 08:22

Warum Unternehmen gegen Werbeplattform-Sperren oft machtlos sind

Plakat mit fettem schwarzem Text auf einem weißen Hintergrund, der von einem schmalen schwarzen Rahmen umgeben ist und "Die Biden-Harris-Regierung schlägt eine Regel vor, die Unternehmen verbieten würde, versteckte und irreführende Gebühren zu erheben."

Warum Unternehmen gegen Werbeplattform-Sperren oft machtlos sind

Unternehmen kämpfen mit plötzlichen Werbeplattform-Sperren – Umfrage zeigt große Unsicherheit

Eine neue Umfrage offenbart, dass Unternehmen zunehmend mit unerwarteten Werbebeschränkungen zu kämpfen haben. Weniger als jedes sechste Unternehmen fühlt sich auf plötzliche Kontosperrungen oder Werbeblockaden ausreichend vorbereitet. Viele berichten von Verwirrung und Frust, wenn sie versuchen, solche Probleme zu lösen.

Im vergangenen Jahr wurde bei 22 % der Befragten mindestens eine Anzeige ohne klare Begründung abgelehnt. Weitere 20,8 % sahen sich mit Kontosperrungen, Einschränkungen oder Löschungen konfrontiert, die ihre Werbeanzeigen, Produktlisten oder Profile betrafen. Von den Betroffenen gelang es nur 15,2 %, das Problem reibungslos zu klären.

Ein beträchtlicher Anteil von 84,9 % der Marketingverantwortlichen fühlt sich bei der Anfechtung von Plattformentscheidungen teilweise oder völlig machtlos. Mehr als die Hälfte (57,6 %) beschreibt den Prozess der Wiederherstellung des Zugriffs als mühsam, während 21,2 % auf erhebliche Schwierigkeiten stießen oder kaum Einfluss auf das Ergebnis hatten. Auch die Transparenz bereitet Sorgen: 33,3 % bezeichnen die Abläufe als völlig intransparent, nur 24,2 % empfinden sie als klar.

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Bei der Frage nach der Vorbereitung gibt lediglich ein Anteil von 15,7 % der Unternehmen an, auf plötzliche Restriktionen vollumfänglich vorbereitet zu sein. Weitere 33,3 % schätzen sich als teilweise gerüstet ein, während 34 % einräumen, überhaupt nicht vorbereitet zu sein. 17 % sind sich unsicher, wie gut sie auf solche Fälle vorbereitet wären.

Einige Unternehmen setzen auf persönliche Kontakte in Krisensituationen: Von denen, die Verbindungen zu Plattformbetreibern haben, glauben 26,5 %, dass solche Beziehungen bei einer Sperrung helfen könnten. Allerdings zweifeln 16,2 % an einem Nutzen, und 57,3 % sind unsicher, ob solche Kontakte tatsächlich Vorteile bringen.

Die Ergebnisse unterstreichen die Herausforderungen, mit denen Unternehmen bei Werbeplattform-Beschränkungen konfrontiert sind. Viele kämpfen mit undurchsichtigen Prozessen, begrenzten Einflussmöglichkeiten und mangelnder Vorbereitung. Derzeit bleiben die meisten von den Entscheidungen der Plattformen abhängig – mit kaum zuverlässigen Möglichkeiten, dagegen vorzugehen.

Quelle