Werder's Abwärtsspirale hat Konsequenzen - Werder Bremen kämpft um den Klassenerhalt – jedes Spiel zählt jetzt
Werder Bremens Kampf um den Bundesliga-Erhalt erreicht die entscheidende Phase. Mit nur noch acht Spieltagen liegt das Team auf Platz 13 – gerade einmal ein Punkt vor dem Relegationsplatz. Die jüngste 0:2-Niederlage gegen Mainz unterstrich die anhaltenden Probleme, trotz zweier Siege in Folge unter dem neuen Trainer Daniel Thioune.
Die Krise des Vereins begann jedoch lange vor Thiounes Amtsantritt. Eine 13 Spiele andauernde sieglose Serie stürzte Bremen in die AbwärtsSpirale und kostete den damaligen Cheftrainer Horst Steffen den Job. Seitdem hat Thioune mit zwei aufeinanderfolgenden Siegen kurzfristig für Entlastung gesorgt, doch die Leistungen bleiben unbeständig.
Aktuell steht Bremen nach 26 Spielen bei 25 Punkten. Die Hoffnungen auf den Klassenerhalt hängen nun am kommenden Samstag, wenn es gegen den Vorletzten VfL Wolfsburg geht – ein Pflichtsieg, um den knappen Vorsprung auf den FC St. Pauli zu verteidigen.
Abseits des Platzes gerät die Vereinsführung unter Druck. Sportdirektor Clemens Fritz und Fußball-Chef Peter Niemeyer müssen nach der Saison um ihre Zukunft bangen. Der für die Kaderplanung zuständige Johannes Jahns wird den Verein hingegen bereits zum Saisonende aufgrund der enttäuschenden Leistungen verlassen.
Mit dem Abstieg im Nacken konzentriert sich Bremen nun ausschließlich darauf, in den verbleibenden Partien Punkte zu sammeln. Der Sommer wird voraussichtlich weitere Veränderungen bringen, während der Klub nach einer Saison des Niedergangs neu aufbauen muss. Bis dahin zählt jedes Spiel im Überlebenskampf.






