Rente: Ski-Legende Hilde Gerg geht in die Politik - "Wilde Hilde" Gerg wechselt von der Skipiste in den Gemeinderat
Hilde Gerg, ehemalige Olympische Skirennläuferin, zieht in den Gemeinderat von Schönau am Königsee ein
Die frühere alpine Skirennläuferin und Olympiasiegerin Hilde Gerg, in ihrer aktiven Zeit als "Wilde Hilde" bekannt, ist in den Gemeinderat von Schönau am Königsee eingezogen. Sie übernahm das Mandat, nachdem der höherplatzierte Kandidat Franz Graßl auf seinen Sitz verzichtet hatte. Damit beginnt für die CSU-Politikerin ihre erste Amtszeit in der Kommunalpolitik.
Gerg rückte als erste Nachrückerin bei der Kommunalwahl am 8. März in den Gemeinderat nach. Ihr Einstieg in die Politik folgt auf eine legendäre Ski-Karriere, die unter anderem den Gewinn der Goldmedaille im Slalom bei den Olympischen Winterspielen 1998 sowie zahlreiche Weltcup-Siege umfasste.
Auf der Piste feierte sie insgesamt 59 Podestplatzierungen, davon 20 Siege, und holte bei Weltmeisterschaften eine Gold- und drei Bronzemedaillen. Nach ihrem Rücktritt 2005 galt sie als eine der vielseitigsten Skifahrerinnen ihrer Generation.
Mittlerweile unter dem Namen Hilde Graßl-Hirschbiel bekannt, hat sie bisher noch keine konkreten politischen Schwerpunkte genannt. Stattdessen möchte sie ihre Erfahrungen in die kommunale Arbeit unter dem Dach der CSU einbringen.
Mit ihrem Wechsel von der Spitzensportlerin zur Gemeinderätin beginnt für Gerg ein neues Kapitel in ihrem öffentlichen Leben. Ihre Wahl schließt eine Lücke, die durch Graßls Mandatsverzicht entstanden war. Die ehemalige Skirennläuferin vertritt nun Schönau am Königsee in ihrer ersten politischen Funktion.






