06 June 2026, 12:20

WM 2024 startet mit Rekordgröße – doch Kritik an Preisen und Klimabilanz wächst

Was steht auf dem Spiel

WM 2024 startet mit Rekordgröße – doch Kritik an Preisen und Klimabilanz wächst

Die FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft der Männer 2024 beginnt an diesem Donnerstag in drei Gastgeberländern: den USA, Kanada und Mexiko. Mit 48 teilnehmenden Mannschaften wird das Turnier das größte der Geschichte – erstmals dabei sind die Kapverden, Curaçao und Jordanien. Doch während die Vorfreude steigt, rücken auch Bedenken hinsichtlich Zugänglichkeit, Nachhaltigkeit und politischer Spannungen in den Fokus.

Diese Ausgabe widmet dem Event 14 Seiten, begleitet von täglicher Berichterstattung während des gesamten Turniers. Fans können ab sofort den kompletten Spielplan herunterladen und ausdrucken – der Countdown läuft.

Die WM bleibt das größte Sportereignis der Welt und zieht Milliarden von Zuschauern in ihren Bann. Doch in Mexiko machen explodierende Ticketpreise das Turnier für viele einfache Fans unerreichbar. Immer mehr Anhänger können sich den Besuch nicht mehr leisten – eine Entwicklung, die die Frage aufwirft, ob der Fußball seine Basis, die Amateurvereine und einfachen Fans, aus den Augen verliert.

Auch die Nachhaltigkeit ist zum Zankapfel geworden. Die ehrgeizigen Klimaversprechen der FIFA stehen im Widerspruch zur schieren Größe des Turniers und lösen Kritik aus – besonders vor dem Hintergrund der sich verschärfenden Klimakrise. Angesichts des ökologischen Fußabdrucks eines solchen Mammutereignisses zweifeln Beobachter an den grünen Bekundungen des Weltverbandes.

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Die politischen Unterschiede zwischen den Gastgebern sorgen für zusätzliche Komplexität. Kanada, bekannt für seine progressive Haltung, könnte eine offenere Atmosphäre bieten als die USA, wo strenge Einreisebestimmungen gelten – und zwar nicht nur für Fans, sondern sogar für einige qualifizierte Spieler. Unterdessen hat DFB-Sportdirektor Andreas Rettig die aktuellen Debatten darüber, ob Spieler Nationalhymnen mitsingen sollten, als Ablenkung vom eigentlichen Sport abgetan.

Das Turnier startet also in einer Mischung aus Vorfreude und Kontroversen. Die Ticketpreise, ökologische Bedenken und die politischen Differenzen der Gastgeber werden die Diskussionen jenseits des Platzes prägen. Wenn die Spiele nun beginnen, wird die Welt gespannt verfolgen, wie sich diese Themen parallel zum sportlichen Wettbewerb entwickeln.

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