Wohnungsnot in Deutschland: 1,4 Millionen fehlende Wohnungen und keine Lösung in Sicht
Albertine StollWohnungsnot in Deutschland: 1,4 Millionen fehlende Wohnungen und keine Lösung in Sicht
Deutschlands Wohnungsnot spitzt sich zu – 1,4 Millionen fehlende Wohnungen bundesweit
Die Wohnungskrise in Deutschland verschärft sich weiter: Mindestens 1,4 Millionen Wohnungen fehlen bundesweit. Caren Lay, wohnungspolitische Sprecherin der Linken, spricht von einer wachsenden „sozialen Bruchlinie“ und fordert nun dringendes Handeln, um den Mangel an bezahlbarem Wohnraum im Land zu bekämpfen.
Lay kritisiert die Reaktion der Bundesregierung als unzureichend. Zwar hatte Bundesbauministerin Verena Hubertz kürzlich neue Maßnahmen vorgeschlagen, doch Lay hält diese für völlig ungeeignet, um das Ausmaß der Krise zu bewältigen.
Die Wohnungsnot treibt viele Menschen in die Enge – bei gleichzeitig nur wenigen Neubauten. Die Linken bezeichneten die Bauzahlen des vergangenen Jahres als „beschämend“ und verlangten schnellere Fortschritte.
Lay pocht nun auf ein sofortiges Investitionsprogramm, um den sozialen und gemeinnützigen Wohnungsbau zu stärken. Die Regierung müsse die versprochenen Fördergelder unverzüglich freigeben. Im Fokus stehen der Ausbau von Sozialwohnungen, kommunalem Wohnraum und Genossenschaftswohnungen.
Doch Lay geht es nicht nur um Finanzhilfen: Sie fordert, dass der Bund selbst aktiv wird und direkt bezahlbaren Wohnraum schafft. Nur mit entschlossenem Handeln lasse sich verhindern, dass sich die Krise weiter zuspitzt.
Die Linken setzen auf schnellen Wohnungsbau und staatliche Eingriffe. Lay besteht darauf, dass die Fördermittel sofort fließen müssen, um Projekte zu beschleunigen. Ohne Sofortmaßnahmen, warnt sie, werde die Kluft zwischen Angebot und Nachfrage weiter wachsen.






