15 April 2026, 10:22

Zoll deckt bei Glasfaser-Baustellen in Münster illegale Beschäftigung auf

Ein Fräser mit Schutzbrille bedient eine Maschine in einer gut beleuchteten Fabrikumgebung.

Zoll deckt bei Glasfaser-Baustellen in Münster illegale Beschäftigung auf

Zollbeamte in Münster führen überraschende Kontrollen auf Glasfaser-Baustellen durch

Am 26. März 2026 haben Zollfahnder in Münster unangekündigte Kontrollen auf fünf Glasfaser-Baustellen durchgeführt. Dabei deckten sie zahlreiche Verstöße auf, darunter illegale Beschäftigung und nicht angemeldete Arbeiter. Eine Sprecherin des Hauptzollamts äußerte sich später zu den Ergebnissen.

Im Rahmen der Aktion überprüften die Beamten 38 Beschäftigte auf den fünf Baustellen. Sechs von ihnen hielten sich ohne gültige Aufenthaltserlaubnis in Deutschland auf und durften daher nicht arbeiten. Ein weiterer Mann versuchte bei der Ankunft der Beamten zu fliehen, wurde jedoch schnell gestellt.

Bei 20 der kontrollierten Arbeiter fehlte die Anmeldung zur Sozialversicherung – sie arbeiteten somit schwarz. Zudem wurde gegen einen Beschäftigten ein Haftbefehl vollstreckt; er wurde umgehend der Polizei übergeben.

Verena John, Pressesprecherin des Hauptzollamts Münster, gab nach Abschluss der Kontrollen nähere Einzelheiten zum Fall bekannt.

Die Razzia brachte schwere Verstöße gegen Arbeits- und Aufenthaltsrecht ans Licht. Gegen die Betroffenen, die illegal oder ohne ordnungsgemäße Registrierung beschäftigt waren, werden nun weitere Maßnahmen eingeleitet. Der Fall unterstreicht die anhaltenden Bemühungen der Behörden, im Bausektor für Recht und Ordnung zu sorgen.

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