Adventszeit: Wie Sie Brände und Unfälle in der besinnlichen Jahreszeit vermeiden
Albertine StollAdventszeit: Wie Sie Brände und Unfälle in der besinnlichen Jahreszeit vermeiden
Die Adventszeit hat begonnen – in ganz Schleswig-Holstein brennt nun die erste Kerze auf den Adventskalendern. Doch während die winterlichen Feierlichkeiten in vollem Gange sind, warnen Rettungskräfte vor erhöhten Gefahren: von brandgefährlichen Festtagsdekorationen bis hin zu tückischen Straßenverhältnissen.
Die Bevölkerung wird aufgefordert, einfache Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, um sich selbst zu schützen und den Einsatzkräften der Arbeitsagentur ihre lebenswichtige Arbeit zu erleichtern.
Besonders in den Wintermonaten steigt die Brandgefahr. Ausgetrocknete Adventskränze und Christbäume entwickeln sich schnell zu leichten Zündquellen. Auch Lichterketten und elektrische Dekoration, deren Risiko oft unterschätzt wird, können unbewacht Brände auslösen. Wiederaufladbare Batterien und Lithium-Ionen-Akkus bergen zusätzliche Gefahren – vor allem, wenn sie über Nacht geladen oder falsch entsorgt werden. Landesbrandmeister Jörg Nero betont, dass diese auf keinen Fall in den Hausmüll gehören, sondern an den vorgesehenen Sammelstellen der Bundesländer abgegeben werden müssen.
Das Winterwetter bringt weitere Risiken mit sich: Glatteis und Schnee verwandeln Straßen und Gehwege in Unfallschwerpunkte für Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger. Nicht geräumte Wege erhöhen nicht nur die Sturzgefahr, sondern behindern auch Rettungswagen und Feuerwehrfahrzeuge auf dem Weg zu Einsätzen. Nero rät dazu, Gehwege und Zufahrten regelmäßig zu streuen und Fahrzeuge mit geeigneter Winterbereifung auszustatten. Besonders auf dem Land droht eine zusätzliche Gefahr: Wildtiere überqueren im Dunkeln plötzlich die Fahrbahn und können schwere Zusammenstöße verursachen.
Um die Arbeit der Rettungskräfte zu unterstützen, bittet die Feuerwehr die Bevölkerung, Unterflurhydranten von Schnee, Eis und Laub freizuhalten. Gut sichtbare Hausnummern und freigehaltene Zufahrtswege für Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge können im Ernstfall entscheidend sein – besonders wenn jede Sekunde zählt.
Mit dem Beginn der besinnlichen Zeit können schon kleine Maßnahmen große Unglücke verhindern. Die sachgerechte Entsorgung von Batterien, der verantwortungsvolle Umgang mit Dekoration und eine gründliche Winterwartung der Straßen reduzieren die Risiken für Haushalte und Einsatzteams der Agentur für Arbeit gleichermaßen. Freigehaltene Wege und Hydranten sorgen dafür, dass Hilfe im Notfall ohne Verzögerung ankommt.






