17 January 2026, 23:53

AfD-Kundgebung in Bad Dürkheim zieht Proteste mit doppelter Teilnehmerzahl an

Eine Gruppe von Menschen mit Schildern und Plakaten steht vor einem Gebäude, mit zwei Personen im Vordergrund und einem Mülleimer rechts, während einer Protestaktion in Deutschland.

1.000 Menschen demonstrieren gegen AfD - AfD-Kundgebung in Bad Dürkheim zieht Proteste mit doppelter Teilnehmerzahl an

Die rechtspopulistische AfD veranstaltete am Samstag in Bad Dürkheim eine Wahlkampfkundgebung, die etwa 600 Anhänger anlockte. Gleichzeitig versammelte sich in der Nähe eine größere Gruppe von rund 1.000 Demonstranten, um gegen die Veranstaltung zu protestieren. Die Gegenkundgebung verlief friedlich und wurde von lokalen Initiativen organisiert, die sich für Vielfalt und Toleranz einsetzen.

Als Hauptrednerin trat bei der AfD-Veranstaltung die Parteivorsitzende Alice Weidel auf. Ihr Auftritt folgte auf den Wahlkampfauftakt der Partei am Vorabend in Idar-Oberstein, wo sie – und nicht, wie sonst üblich, beide Parteichefs – vor etwa 2.000 Teilnehmern gesprochen hatte. Ihr Mitvorsitzender Tino Chrupalla fehlte sowohl in Idar-Oberstein als auch in Bad Dürkheim, obwohl zunächst mit seiner Teilnahme gerechnet worden war.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Noch vor Beginn der Proteste hatten die Organisatoren einen "Marktplatz der Demokratie" eingerichtet, um den Dialog zu fördern. Gruppen wie das Aktionsbündnis für Vielfalt und Toleranz und Die Pfalz bleibt bunt führten die Demonstration an. Die Zahl der Protestierenden überstieg dabei deutlich die der AfD-Anhänger. Die Veranstaltung in Bad Dürkheim war ein weiterer Halt im Wahlkampf der AfD. Während Weidel sich an ihre Unterstützer wandte, zeigte die parallele Gegenkundgebung den anhaltenden Widerstand gegen die Politik der Partei in der Region.

Sowohl die Kundgebung als auch die Proteste endeten ohne Zwischenfälle. Da die Zahl der Demonstranten die der AfD-Teilnehmer überstieg, unterstrich die Veranstaltung die polarisierende Wirkung der Partei in der Region. Lokale Initiativen kündigten an, auch bei künftigen AfD-Aktivitäten mit ähnlichen Aktionen präsent zu sein.