Alpha Trains modernisiert 35 Züge für grenzüberschreitenden Verkehr im Netz "Rosenheimer Kreuz"
Lissi StiebitzAlpha Trains modernisiert 35 Züge für grenzüberschreitenden Verkehr im Netz "Rosenheimer Kreuz"
Alpha Trains modernisiert 35 Elektrotriebfahrzeuge für das Netz „Rosenheimer Kreuz“
Das Unternehmen Alpha Trains rüstet 35 Elektrotriebzüge für das Netz „Rosenheimer Kreuz“ technisch auf. Im Rahmen des Projekts werden Stadler-FLIRT3-Züge modernisiert, die derzeit von der Bayerischen Oberlandbahn (BOB) unter der Marke BRB betrieben werden. Ziel der Maßnahmen ist es, die Lebensdauer der Fahrzeuge zu verlängern und sie für den grenzüberschreitenden Verkehr fit zu machen.
Das Netz „Rosenheimer Kreuz“ umfasst jährlich rund 4,9 Millionen Zugkilometer und befördert etwa 17 Millionen Fahrgäste pro Jahr. Die Flotte besteht aus sieben dreiteiligen und 28 sechsteiligen Zügen, die sämtlich ein komplett neues Interieur sowie eine zweite große Hauptuntersuchung erhalten werden.
Die Talbot Services GmbH übernimmt die Projektkoordination und die Umbaumaßnahmen, während die InterEngineer Systems GmbH für die technische Planung und die Neuzulassung verantwortlich zeichnet. Die Siemens Mobility liefert die bordseitigen ETCS-Komponenten, die eine digitale Signaltechnik für den grenzüberschreitenden Betrieb ermöglichen.
Die modernisierten Züge sollen bis 2029 für den Einsatz mit dem Europäischen Zugsicherungssystem (ETCS) bereitstehen. Dies fällt mit einem neuen Verkehrsvertrag zusammen, der von Dezember 2029 bis Dezember 2043 läuft. Alpha Trains ist damit der erste private Fahrzeugvermieter in Deutschland, der sich zu einer derart umfassenden ETCS-Nachrüstung einer bestehenden Regionalflotte verpflichtet.
Im Rahmen des Projekts werden alle 35 Züge mit ETCS-Technologie ausgestattet, um den langfristigen Betrieb und die grenzüberschreitende Kompatibilität zu gewährleisten. Die Modernisierungen kommen dem hohen Fahrgastaufkommen und der umfangreichen Streckennutzung des Netzes zugute.






