Arbeitslosigkeit in Schleswig-Holstein steigt 2025 – doch Erholung für 2026 in Sicht
Jan StahrAbnehmende Arbeitslosigkeit im Norden erwartet - Arbeitslosigkeit in Schleswig-Holstein steigt 2025 – doch Erholung für 2026 in Sicht
Arbeitslosigkeit in Schleswig-Holstein steigt 2025 um 3,7 Prozent – doch die Lage bleibt stabiler als im Bund
In Schleswig-Holstein stieg die Arbeitslosigkeit 2025 um 3,7 Prozent, blieb jedoch unter dem bundesweiten Durchschnitt. Trotz dieses Anstiegs zeigte sich der Arbeitsmarkt in der Region stabil. Aktuelle Prognosen deuten nun auf eine leichte Besserung für 2026 hin.
Die Regionaldirektion Nord der Bundesagentur für Arbeit erwartet für Schleswig-Holstein im kommenden Jahr einen Rückgang der Arbeitslosigkeit um 0,1 Prozent. Dies folgt auf ein schwieriges Jahr 2025, in dem die Erwerbslosigkeit zwar zunahm, aber nicht das Niveau anderer Bundesländer erreichte. Die Widerstandsfähigkeit der Region führt die Behörde auch auf die Rekordzahl sozialversicherungspflichtiger Beschäftigungsverhältnisse im vergangenen Jahr zurück.
Auch in ganz Norddeutschland sollen die Beschäftigtenzahlen 2026 um 0,1 Prozent steigen. Die Bundesagentur für Arbeit bewertet die Aussichten als positiv und verweist auf die Wirkung gemeinsamer Investitionen von Bund, Ländern und Kommunen. Diese Mittel beginnen, neue Arbeitsplätze zu schaffen – selbst bei einem nur moderaten Wirtschaftswachstum von rund einem Prozent auf Bundesebene. Dennoch bleibt der Fachkräftemangel ein drängendes Problem. Die Verantwortlichen betonen, dass Lücken geschlossen werden müssen, ohne soziale Standards zu gefährden. Gleichzeitig wird die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten voraussichtlich Mitte 2026 ihren Höhepunkt erreichen, bevor sie gegen Jahresende leicht zurückgeht.
Norddeutschlands Arbeitsmarkt erholt sich nach schwierigem 2025 Der Arbeitsmarkt in Norddeutschland zeigt erste Anzeichen der Erholung nach den Herausforderungen des Vorjahres. Mit sinkender Arbeitslosigkeit und leicht steigenden Beschäftigtenzahlen ist die Region besser aufgestellt als viele andere. Die größte Aufgabe besteht nun darin, diesen Aufschwung zu festigen – und gleichzeitig den anhaltenden Fachkräftemangel zu bewältigen.