14 March 2026, 12:21

Ausschreitungen bei VfB Lübeck gegen HSV II: Neun Verletzte und Polizei-Ermittlungen

Ein Fußballspiel in einem Stadion mit sechs Spielern, drei Fußballen, vielen Zuschauern in Regenjacken mit Schirmen und mehreren Kameramännern.

Chaos in der Regionalliga - Neun Verletzte nach Fußballspiel - Ausschreitungen bei VfB Lübeck gegen HSV II: Neun Verletzte und Polizei-Ermittlungen

Ausschreitungen bei Spiel zwischen VfB Lübeck und Hamburger SV II

Ein Fußballspiel zwischen dem VfB Lübeck und der zweiten Mannschaft des Hamburger SV eskalierte am 13. März 2026 in Gewalt. Mehrere Fans wurden bei Zusammenstößen im Lübecker Lohmühle-Stadion verletzt. Die Polizei hat inzwischen Ermittlungen wegen der Ausschreitungen eingeleitet.

Die Unruhen begannen im Stadioninneren, als drei Heimfans durch Pyrotechnik in der Pappelkurve Rauchgasvergiftungen erlitten. Alle drei wurden vor Ort medizinisch versorgt. Später brach in der Nähe des Fandorfs eine Massenschlägerei aus, an der über 50 Anhänger beider Vereine beteiligt waren.

Sechs weitere Personen zogen sich bei der Prügelei leichte Verletzungen zu. Die Polizei griff schnell ein, trennte die verfeindeten Gruppen und nahm ihre Personalien auf. Im Anschluss wurden verstärkte Streifen um das Stadion eingesetzt, um weitere Ausschreitungen zu verhindern.

Die Behörden haben noch nicht bestätigt, was den Konflikt auslöste. Angesichts der hohen Zahl der Beteiligten rechnen die Ermittler mit einer längeren Aufklärung.

Insgesamt neun Fans wurden verletzt – drei durch Pyrotechnik und sechs bei der Schlägerei nach dem Spiel. Die Polizei untersucht weiterhin die Hintergründe der Gewalt. Vor dem Vorfall waren keine gezielten Präventivmaßnahmen ergriffen worden.

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