Bayerns Frauen trotzen Barcelona – doch zwei Rote erschweren die Mission Finale
Hans Jürgen ZobelBayerns Frauen trotzen Barcelona – doch zwei Rote erschweren die Mission Finale
Bayerns Frauen halten Barcelona mit 1:1 – doch zwei Rote trüben Rekordspiel
Vor rekordverdächtigen 31.000 Zuschauern erkämpfte sich die Frauenmannschaft des FC Bayern München ein 1:1 gegen den FC Barcelona. Doch das Spiel wurde von zwei Platzverweisen überschattet, die den Deutschen im Rückspiel eine Schlüsselspielerin und ihren Trainer fehlen lassen.
Die Münchnerinnen gingen diesmal taktisch defensiver ins Spiel als beim 1:7-Debakel am ersten Spieltag und setzten auf Konterfußball. Zwar hatten sie oft Schwierigkeiten, den Ball zu halten, nutzten ihre wenigen Chancen aber effizient.
Franziska Kett glich in der 69. Minute mit einem Kopfball nach Vorlage von Pernille Harder aus. Doch nur zehn Minuten später endete ihr Abend bitter: Die Abwehrspielerin sah nach einem Haarziehen an Barcelonas Salma Paralluelo die Rote Karte – eine Szene, die an Kathrin Hendrichs Platzverweis bei der EM 2025 wegen eines ähnlichen Fouls erinnerte.
Die Wut bei den Bayern wuchs, als auch Trainer José Barcala nach Protesten gegen die Schiedsrichterentscheidung mit einer zweiten Roten Karte des Feldes verwiesen wurde. Bianca Rech, Sportdirektorin der Bayern-Frauen, kritisierte später den Platzverweis gegen Kett als "nicht gerechtfertigt".
Trotz der Rückschläge blieb Giulia Gwinn optimistisch. Sie betonte den Glauben des Teams, erstmals in der Vereinsgeschichte ins Finale der Champions League einzuziehen.
Das Remis hält Bayerns Hoffnungen am Leben, doch im Rückspiel gegen Barcelona müssen sie auf Kett und Barcala verzichten. Nun wird sich zeigen, ob die defensive Stabilität der Münchnerinnen reicht, um die Partie noch zu drehen.






