26 June 2026, 02:20

Berliner Philharmoniker vor Großsanierung – doch wo spielen sie zwischendurch?

Wo soll die Philharmonie hin - Templehof oder ICC?

Berliner Philharmoniker vor Großsanierung – doch wo spielen sie zwischendurch?

Die Berliner Philharmoniker stehen ab 2032 vor einer umfassenden Sanierung. Das Projekt umfasst technische Modernisierungen, verbesserten Brandschutz sowie Erweiterungen im Backstage-Bereich. Die Arbeiten beginnen unmittelbar nach den Feierlichkeiten zum 150-jährigen Jubiläum des Orchesters in jenem Jahr.

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Die Sanierungspläne sind zwar bestätigt, doch muss das Orchester zunächst eine interimistische Spielstätte finden. Zwei Standorte werden derzeit diskutiert: das Internationale Congress Centrum (ICC) und der historische Flughafen Tempelhof. Generalintendantin Andrea Zietzschmann äußerte Bedenken hinsichtlich des baulichen Zustands des ICC sowie der damit verbundenen Kosten.

Eine Machbarkeitsstudie schlägt vor, in den Hangars von Tempelhof zwei neue Konzerthallen zu errichten. Diese sollten das Orchester für acht Jahre beherbergen – bei geschätzten Kosten von 1,15 Milliarden Euro. Die provisorische Spielstätte muss Platz für etwa 2.300 Zuschauer bieten und den strengen akustischen Ansprüchen der Philharmoniker gerecht werden.

Die Zukunft der Sanierung und die Führung des Orchesters bleiben jedoch ungewiss. Entscheidend wird die Haltung der neuen Regierung sein sowie die Frage, ob der Vertrag von Zietzschmann verlängert wird.

Die Sanierung soll die Berliner Philharmoniker mit modernen technischen und sicherheitstechnischen Standards ausstatten. Die interimistische Spielstätte muss den künstlerischen Anforderungen des Orchesters entsprechen. Die endgültigen Entscheidungen über Standort und Führung werden die nächsten Schritte des Projekts prägen.

Quelle