17 January 2026, 13:40

Brandenburg führt Wohnsitzregeln für Migranten mit Aufenthaltstitel ein – Cottbus besonders betroffen

Ein altes Buch mit einem schwarzen Hintergrund, das eine detaillierte Karte der Brandenburg-Region Deutschlands zeigt, einschließlich Flüsse, Berge und Städte, mit begleitendem Text.

Brandenburg verhängt Wohnsitzbeschränkungen für Migranten - Brandenburg führt Wohnsitzregeln für Migranten mit Aufenthaltstitel ein – Cottbus besonders betroffen

Brandenburgs Innenminister René Wilke hat verschärfte Regeln angekündigt, die bestimmen, wo Migranten mit Aufenthaltserlaubnis sich niederlassen dürfen. Die Maßnahme zielt darauf ab, was Behörden als "Konzentrationseffekte" in Städten wie Cottbus bezeichnen, entgegenzuwirken. Bedenken hinsichtlich Integration und sozialen Zusammenhalts haben die Entscheidung vorangetrieben.

Die neuen Vorschriften folgen anhaltenden Debatten über Schulgewalt und soziale Spannungen in Cottbus, insbesondere im Stadtteil Sachsendorf. Eltern der Regine-Hildebrandt-Grundschule hatten kürzlich in einem offenen Brief dringende Unterstützung gefordert. Diese Vorfälle haben die Herausforderungen verdeutlicht, die mit einer hohen Konzentration von Migranten in bestimmten Gebieten einhergehen.

Nach den geplanten Regelungen wird Brandenburg kreisspezifische Wohnsitzauflagen einführen. Geflüchtete und Migranten könnten verpflichtet werden, in zugewiesenen Kommunen zu leben, statt sich in städtischen Ballungsräumen zu sammeln. Ziel ist es, den Druck auf die Städte zu verringern und die Bevölkerung gleichmäßiger über die Region zu verteilen. Minister Wilke betonte, dass eine übermäßige Ballung in Orten wie Cottbus die Integrationsbemühungen negativ beeinflusse. Mit der Politikänderung soll verhindert werden, dass ähnliche Probleme in anderen Landkreisen entstehen.

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Die Wohnsitzbeschränkungen gelten für Migranten, die bereits über eine Aufenthaltserlaubnis verfügen, wobei Cottbus zunächst im Fokus steht. Die Behörden hoffen, dass die Änderungen soziale Spannungen abbauen und den Zusammenhalt in betroffenen Gemeinden stärken werden. Die genauen Umsetzungsdetails sollen in den kommenden Monaten finalisiert werden.