25 June 2026, 14:19

Britischer Bausektor zwischen Wachstum und steigenden Materialkosten

Wende noch immer ausstehend

Britischer Bausektor zwischen Wachstum und steigenden Materialkosten

Baugewerbe in Großbritannien zeigt gemischte Entwicklung

In den vergangenen Monaten präsentierte sich der britische Bausektor mit uneinheitlichen Ergebnissen. Zwar stiegen die Neuaufträge im Jahresvergleich um 1,8 Prozent, doch die Branche bleibt weiter unter Druck durch steigende Materialkosten, die die Gewinnmargen quer durch alle Sparten belasten.

Im April entwickelte sich der Wohnungsbau besonders positiv: Die Umsätze legten nominal um 7,1 Prozent zu, während die Neuaufträge im Vergleich zum Vorjahresmonat sogar um 8,9 Prozent in die Höhe schnellten. Auch der öffentliche Hochbau verzeichnete im April ein Umsatzplus von 5,3 Prozent. Der gewerbliche Bau trug ebenfalls zum Wachstum bei – hier stieg der nominalen Umsatz um 6,8 Prozent.

Nicht alle Teilbereiche konnten jedoch ähnliche Erfolge vorweisen. Zwar verbuchte der Tiefbau Zuwächse bei den Neuaufträgen, doch sowohl der gewerbliche als auch der öffentliche Nichtwohnungsbau mussten Rückgänge hinnehmen. Insgesamt blieb der kumulierte Umsatz von Januar bis April im Vergleich zum Vorjahr nominal nahezu unverändert.

Die Materialkosten klettern weiter nach oben: Allein der Preis für Bitumen lag im Mai 2026 um 31,2 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Auch andere Baustoffe wie Holz, Metalle, mineralische Bauprodukte und Transportbeton verzeichneten deutliche Preisanstiege.

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Während einige Teilsektoren mit wachsenden Aufträgen und Umsätzen punkten konnten, wurde dies durch rückläufige Aktivitäten in anderen Bereichen ausgeglichen. Die steigenden Materialkosten bleiben eine zentrale Herausforderung und setzen die ohnehin schon knappen Gewinnmargen zusätzlich unter Druck. Wie sich die Branche weiterentwickelt, hängt maßgeblich davon ab, wie sich diese Belastungsfaktoren in den kommenden Monaten gestalten.

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