Bürgermeister-Duell in Mauerstetten: Wer überzeugt vor der Wahl am 8. März?
Jan StahrBürgermeister-Duell in Mauerstetten: Wer überzeugt vor der Wahl am 8. März?
Mauerstettens anstehende Kommunalwahlen gewinnen an Fahrt – Bürgermeister-Duell am 3. Februar
Die bevorstehenden Kommunalwahlen in Mauerstetten erreichen mit einer geplanten Bürgermeisterdebatte am 3. Februar einen neuen Höhepunkt. Bei der Veranstaltung, die unter dem Titel „Bürgermeister-Duell“ stattfindet, erhalten die Einwohner die Gelegenheit, den amtierenden Bürgermeister Armin Holderried und seinen Herausforderer Benjamin Schick kennenzulernen. Beide Kandidaten werden vor der Wahl am 8. März zentrale Themen diskutieren und persönliche Einblicke geben.
Die Debatte findet im Mauerstettener Sonnenhof statt, wo Wohnungsbau, Wirtschaft, lokale Entwicklung, Finanzen und Verkehr auf der Tagesordnung stehen. Zudem können die Besucher mehr über den Werdegang und die Motivation der Kandidaten erfahren. Der Eintritt ist frei, freiwillige Spenden kommen jedoch dem Leserhilfefonds „Kartei der Not“ zugute. Während der Veranstaltung werden Getränke zum Kauf angeboten.
Bürger haben die Möglichkeit, im Voraus Fragen einzureichen. Das Redaktionsteam plant, möglichst viele davon in die Diskussion einzubinden. Die Debatte steht vor dem Hintergrund finanzieller Belastungen der Gemeinde: Seit 2025 sinken die Gewerbesteuereinnahmen, was den Haushalt unter Druck setzt. Der amtierende Bürgermeister Armin Holderried bekleidet sein Amt bereits seit 18 Jahren und betont Kontinuität sowie überparteiliche Führung auf lokaler Ebene. Sein Kontrahent, der 40-jährige Zahntechniker und CSU-Politiker Benjamin Schick, sitzt seit sechs Jahren im Gemeinderat und ist verheiratet sowie Vater von zwei Kindern.
Das „Bürgermeister-Duell“ bietet den Wählern eine direkte Möglichkeit, die Kandidaten vor der Wahl am 8. März kennenzulernen. Angesichts der finanziellen Herausforderungen, die die Zukunft der Gemeinde prägen, wird die Debatte zeigen, wie jeder der Bewerber die drängendsten Probleme Mauerstettens angehen möchte. Die Teilnahme ist kostenlos, und Bürger können durch ihre eingereichten Fragen die Diskussion mitgestalten.