22 April 2026, 06:38

CDU und SPD einig: Neues Mietregister soll Berliner Wohnungsmarkt revolutionieren

Altes Dokument mit dem Titel 'Plan der Berliner Handelagellachaft' mit einer Gebäudeaufsicht, handgeschriebenem Text und einem Stempel auf der linken Seite.

CDU und SPD einig: Neues Mietregister soll Berliner Wohnungsmarkt revolutionieren

Fünf Monate vor den Berliner Abgeordnetenhauswahlen haben sich CDU und SPD auf neue Wohnungsbaugesetze geeinigt. Das Gesetzespaket zielt auf überhöhte Mieten ab und führt strengere Schutzmaßnahmen für Mieter in der gesamten Stadt ein. Die Parteispitzen werden am kommenden Mittwoch im Parlament weitere Details vorstellen.

Kernstück der Vereinbarung ist ein digitales Mietregister, das 2,2 Millionen Mieter erfasst. Dieses System soll Mieten überwachen und prüfen, um überteuerte Preise oder Ausbeutung aufzudecken. Durch die digitale Verwaltung des Registers will die Koalition Bürokratie abbauen und die Kontrolle effizienter gestalten.

Die neuen Regelungen verschärfen zudem die Vorschriften für möblierte Wohnungen, um zu verhindern, dass Vermieter überhöhte Mieten verlangen. Eine weitere wichtige Änderung vereinfacht die Umwandlung von Gewerbeimmobilien in Wohnraum. Darüber hinaus wird das Land mehr Hausmeisterstellen in kommunalen Wohnungsbaugesellschaften fördern.

Trotz der Fortschritte gibt es weiterhin Uneinigkeit zwischen den beiden Parteien bei den Anwohnerparkausweisen. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Dirk Stettner und sein SPD-Kollege Raed Saleh werden die vollständigen Vorschläge am Mittwoch im Abgeordnetenhaus vorstellen.

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Die Maßnahmen sind Teil einer umfassenden Initiative, um die Berliner Wohnungsnot vor den Herbstwahlen zu entschärfen. Das Mietregister und die strengeren Regeln für möblierte Wohnungen bilden den Kern des Vorgehens gegen unfaire Preispraktiken. Der Gesetzesentwurf der Koalition geht nun in die nächste Phase der parlamentarischen Beratungen.

Quelle