Chaos am Connewitzer Kreuz: Stundenlange Sperrungen nach Protesten
Lissi StiebitzVerkehr fließt wieder an der Connewitz-Kreuzung nach Demos - Chaos am Connewitzer Kreuz: Stundenlange Sperrungen nach Protesten
Am Samstag kam es am Leipziger Connewitzer Kreuz über Stunden zu erheblichen Behinderungen, als acht Proteste und Kundgebungen rund um das Kreuz stattfanden. Die Demonstrationen begannen am Nachmittag, darunter ein pro-palästinensischer Marsch unter dem Motto "Antifa heißt: Freies Palästina". Die Polizei sperrte das Gebiet für große Teile des Tages, was zu massiven Verkehrsbehinderungen führte.
Die erste Kundgebung startete als Demonstrationszug vom Connewitzer Kreuz in Richtung Stadtzentrum. Es versammelten sich Menschenmengen, was zu einem längeren Polizeieinsatz führte. Beamte beobachteten die Lage genau und griffen ein, als einige Teilnehmer gegen das Maskenverbot verstießen.
Im Laufe des Abends führte die Polizei bei mehreren Personen Kontrollen wegen Verstößen gegen die Maskenpflicht durch. Konkrete Namen oder weitere Details wurden nicht bekannt gegeben. Trotz der angespannten Stimmung kam es zu keinen größeren Zwischenfällen.
Gegen späten Abend beruhigte sich die Lage. Das zuvor stundenlang blockierte Kreuz wurde wieder für den Verkehr freigegeben.
Die Demonstrationen endeten ohne schwere Auseinandersetzungen, und das Gebiet kehrte zur Normalität zurück. Der Verkehr am Connewitzer Kreuz nahm seinen regulären Betrieb auf, nachdem der Polizeieinsatz beendet war. Die Behörden bestätigten, dass das Kreuz bis zum Einbruch der Dunkelheit wieder voll befahrbar war.