25 January 2026, 02:33

Deutsche Bahn kämpft mit Rekord-Baustellen für pünktlichere Züge bis 2026

Ein aufgeschlagenes Buch mit einer detaillierten Zeichnung einer Eisenbahnschiene und Text, das einen Überblick über das Eisenbahnsystem gibt.

Trotz Rekord-Baustellen: Bahn-Chef strebt 60-prozentige Pünktlichkeit an - Deutsche Bahn kämpft mit Rekord-Baustellen für pünktlichere Züge bis 2026

Deutsche Bahn will Zugverkehr nach Jahren der Verspätungen verbessern

Die Deutsche Bahn arbeitet daran, ihre Zugverbindungen nach Jahren mit häufigen Verspätungen zu optimieren. Bis 2026 soll die Pünktlichkeitsquote im Fernverkehr auf 60 Prozent steigen – ein Ziel, das nach einer Phase gesetzt wurde, in der nur die Hälfte der Züge planmäßig ankam.

Der Vorstoß für bessere Leistungen erfolgt zu einer Zeit, in der das Unternehmen mit einer enormen Arbeitsbelastung konfrontiert ist. Allein in diesem Jahr sind rund 28.000 Baustellen in ganz Deutschland geplant. Dazu gehören Gleissanierungen, Streckenmodernisierungen, Wartungsarbeiten an Oberleitungen und die Erneuerung von Bahnhöfen.

Fahrgäste spüren bereits erste Verbesserungen dort, wo größere Projekte abgeschlossen wurden. Die Bahn geht davon aus, dass diese Maßnahmen bis 2026 zu einer Stabilisierung der Pünktlichkeit beitragen und eine solide Grundlage für künftige Aufwertungen schaffen werden. Drei Führungskräfte bei der DB InfraGO treiben die Bemühungen voran: Dr. Philipp Nagl übernimmt als Vorstandsvorsitzender die strategische Gesamtverantwortung. Gerd-Dietrich Bolte leitet die Infrastrukturplanung und -projekte, während sich Dr. Imke Kellner auf die Gleisinstandhaltung konzentriert. Ihre Rollen sind entscheidend, da das Unternehmen nicht nur mit Rekordbauvolumina, sondern auch mit Umstrukturierungsplänen zu kämpfen hat.

Gelingt die Umsetzung, würde die angestrebte Pünktlichkeitsquote von 60 Prozent eine spürbare Verbesserung gegenüber den Vorjahren bedeuten. Langfristig sollen die umfangreichen Bauarbeiten zu weniger Verspätungen führen. Die Unternehmensführung der Deutschen Bahn hat 2026 als entscheidendes Jahr für die Wende in der Leistungsfähigkeit ausgemacht.