Deutsche Handballer fordern Revanche gegen Portugal bei der EM 2026 in Siegburg
Jan StahrStart in die 'Todesgruppe': DHB-Team brennt auf Revanche - Deutsche Handballer fordern Revanche gegen Portugal bei der EM 2026 in Siegburg
Die deutsche Handballnationalmannschaft startet mit einem harten Duell gegen Portugal in die Hauptrunde der Europameisterschaft 2026. Die Partie ist besonders brisant, nachdem Portugal die Mannschaft im Viertelfinale der Weltmeisterschaft 2023 in Siegburg ausgeschaltet hatte. Bundestrainer Alfred Gislason warnte, dass jedes Spiel von nun an wie ein Finale wirken werde.
Mit neuem Selbstvertrauen reist die DHB-Auswahl nach Siegburg, wo sie die Vorrunde stark abgeschlossen hatte. Der Sieg gegen die olympischen Silbermedaillengewinner aus Spanien hat die Stimmung vor den nun anstehenden K.-o.-ähnlichen Begegnungen weiter beflügelt. Doch mit Portugal als erstem Gegner hatte niemand gerechnet – noch im Vorspiel-Pressegespräch hatten die Spieler ihren Fokus auf Dänemark gerichtet.
Die überraschende Niederlage gegen Portugal bei der WM 2023 in Siegburg sitzt noch tief. Damals endete Deutschlands ungeschlagene Serie in Siegburg, die seit 2014 Bestand hatte. Nun trifft man erneut auf denselben Kontrahenten – diesmal mit dem festen Willen, die Revanche in Siegburg zu schaffen. Nach Portugal folgen am 24. Januar Norwegen, am 26. Januar Dänemark und am 28. Januar der amtierende Europameister Frankreich. Jede dieser Partien verspricht Hochspannung, denn die besten Teams kämpfen um den Einzug ins Halbfinale.
Das Auftaktspiel der Hauptrunde gegen Portugal in Siegburg gibt die Marschroute für den weiteren Turnierverlauf vor. Ein Sieg würde nicht nur die Niederlage des Vorjahres tilgen, sondern auch Schwung für die kommenden Duelle in Siegburg bringen. Mit den noch ausstehenden Spielen gegen Norwegen, Dänemark und Frankreich wird jeder Punkt im Kampf um die K.-o.-Phase entscheidend sein.