Deutschland setzt bei Olympia 2026 auf NHL-Stars wie Draisaitl und Seider
Hans Jürgen ZobelDeutschland setzt bei Olympia 2026 auf NHL-Stars wie Draisaitl und Seider
Deutschland hat seinen Kader für das Eishockeyturnier der Olympischen Spiele 2026 in Mailand und Cortina d'Ampezzo bekannt gegeben – eine Mischung aus NHL-Stars und Topspielern der heimischen Liga. Zum ersten Mal seit 2014 werden wieder NHL-Profis für die deutsche Mannschaft auflaufen, darunter Leon Draisaitl von den Edmonton Oilers und Moritz Seider von den Detroit Red Wings. Das Team will in Gruppe C stark auftreten und bestreitet sein Auftaktspiel am 12. Februar gegen Dänemark.
Die deutsche Auswahl vereint Erfahrung und Jugend, besonders in der Verteidigung. Moritz Seider, der einzige NHL-Verteidiger im Kader, wird die Abwehrreihe anführen, unterstützt von Spielern wie Leon Gawanke und Lukas Kälble, die für körperbetontes Spiel und harte Schüsse bekannt sind. Weitere Defensivkräfte sind Moritz Müller (Kölner Haie), Kai Wissmann, Jonas Müller und Korbinian Geibel (alle Eisbären Berlin) sowie Fabio Wagner (Red Bull München). Diese Einheit steht unter besonderer Beobachtung, da die deutsche Abwehr in vergangenen Turnieren oft als Schwachstelle galt.
Im Angriff setzt das Team auf Tempo. Die Stürmer Wojciech Stachowiak, Josh Samanski und Justin Schutz werden das Spiel vorantreiben, flankiert von fünf NHL-Spielern: Draisaitl, Tim Stützle, JJ Peterka, Lukas Reichel und Nico Sturm. Im Tor bringt Philipp Grubauer – Stanley-Cup-Sieger und Vezina-Trophy-Finalist – die nötige Sicherheit und Erfahrung in entscheidenden Momenten mit. Für Draisaitl und Seider wird es das erste gemeinsame Olympische Turnier sein. Deutschland hat im Eishockey noch nie Gold gewonnen, geht aber mit neuem Selbstbewusstsein in den Wettbewerb.
Der deutsche Auftakt findet am 12. Februar gegen Dänemark in Gruppe C statt. Die Kombination aus NHL-Klasse und der Härte der heimischen Liga könnte das Team zu einer konkurrenzfähigen Mannschaft machen. Der Erfolg wird davon abhängen, wie stabil die Verteidigung steht und ob es gelingt, die offensive Schnelligkeit in Tore umzumünzen.






