Drei Frauen kämpfen gegen Armut: ZDF-Doku zeigt schonungslose Realität
Lissi Stiebitz"Eine Nacht ohne Geldsorgen": Drei Frauen kämpfen für finanzielle Unabhängigkeit" - Drei Frauen kämpfen gegen Armut: ZDF-Doku zeigt schonungslose Realität
Ein neuer Dokumentarfilm im ZDF wirft einen Blick auf die finanziellen Kämpfe dreier deutscher Frauen. "37°: Pleite, abhängig, abgehängt – Frauen und Geld" begleitet sie in ihrem täglichen Kampf gegen Armut, Sozialhilfe und Abhängigkeit. Der Film zeigt schonungslos, wie wirtschaftliche Not ihr Leben auf unterschiedliche Weise prägt.
Im Mittelpunkt stehen Carolin, eine Studentin und frischgebackene Mutter, die vollständig vom Einkommen ihres Mannes abhängig ist. Ohne eigenes Einkommen blickt sie mit Unsicherheit in ihre finanzielle Zukunft.
Melanie, eine alleinerziehende Mutter, kümmert sich um ihren autistischen Sohn und kommt mit dem deutschen Bürgergeld kaum über die Runden. Die Leistungen decken kaum die Grundbedürfnisse, sodass sie ständig am Existenzminimum lebt. Gisela, eine Rentnerin, muss mit ihrer kleinen Rente haushalten, um sich das Nötigste leisten zu können – darunter auch teure Tierarztkosten für ihre Katzen. Wie Melanie ist sie auf staatliche Unterstützung angewiesen, um über die Runden zu kommen. Der Film wird am 17. Januar 2026 um 21:15 Uhr MEZ auf ZDF ausgestrahlt.
Jede der drei Geschichten verdeutlicht die Herausforderungen finanzieller Instabilität in Deutschland. Die Dokumentation zeigt, wie Sozialleistungen, Renten und familiäre Unterstützung – obwohl unverzichtbar – oft nicht ausreichen. Die Zuschauer erleben hautnah, wie es ist, am Rande der Armut zu leben.






